Weißfäule

Als Weißfäule werden Pilze bezeichnet, die alle Bestandteile des Holzes, darunter Lignin, Zellulose, Hemizellulose oder Pektin, abbauen. Die weiße Verfärbung beim Abbau ist hier namensgebend. Weißfäule hervorrufende Pilze werden wiederum auch als Weißfäuleerreger bezeichnet.

Im Vergleich zur Braunfäule bleibt die mechanische Festigkeit des Holzes länger bestehen. Weiter wird die Weißfäule in zwei Gruppen unterteilt: In Simultanfäule, die Lignin und Zellulose abbaut, und in Pilze, die primär Lignin angreifen. Letztere Gruppe wird von Experten auch „selektive Weißfäule“ genannt.

Während des Abbaus lässt Weißfäule das Holz faserig, weich und heller werden.

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