Baubiologe

Ein Baubiologe beschäftigt sich mit dem Wohn- und Arbeitsumfeld des Menschen. Seine Tätigkeit ist besonders facettenreich und umfasst zum Beispiel die Beratung zu gesundem Wohnen, die Sanierung von Gebäuden, die Analyse von Schadstoffen in Innenräumen oder die Weitergabe von Wissen durch u. a. Seminare. Da die Bezeichnung Baubiologe keiner einschlägigen Ausbildung folgt, sind baubiologische Dienstleistungen häufig Zusatzqualifikationen von z. B.: Architekten, Bauingenieuren, Bauhandwerkern, Ärzten, Chemikern. Siehe auch: Baubiologie

Baubiologie

Der Sammelbegriff Baubiologie beschreibt die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen Lebewesen und ihrer bebauten Umwelt. Darunter fällt auch die umweltfreundliche und schadstoffminimierte Ausführung von Bauwerken durch den gewissenhaften Einsatz geeigneter Erkenntnisse und Techniken. Siehe auch: Baubiologe

Baufeuchte

Die meisten Baustoffe für den Hausbau werden mit einem entsprechend hohen Wasseranteil versehen, damit sie formbar werden. Mörtel, Putz oder Beton bringen in den Rohbau also eine hohe Feuchtigkeit ein, die nur durch die Beheizung und Belüftung der Räume schrittweise beseitigt werden kann. Um die Baufeuchte auf natürlichem Wege vollständig aus dem Mauerwerk zu entfernen, braucht es in der Regel mehrere Heizperioden.

Bauherrenhaftpflicht

Die Bauherrenhaftpflicht springt dann ein, wenn es auf einer Baustelle zu Personen- oder Sachschäden kommt. Aufgrund des Verletzungsrisikos für Beteiligte am Bau und Unbeteiligte ist diese Police essenziell.

Manche Privathaftpflichtversicherungen decken das Risiko für Bauherren bereits ab. Unterschiede können in der Deckungssumme bestehen. Bauherren wird deshalb immer empfohlen, vorhandene Policen zu prüfen und gegebenenfalls eine separate Bauherrenhaftpflichtversicherung vor Baubeginn abzuschließen.

Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung richtet sich an Bauherren. Sie versichert gegen unvorhersehbare Schäden am Bau. Hierzu zählen zum Beispiel Schäden durch Unwetter, Vandalismus, Konstruktions- oder Materialfehler. Auch der Diebstahl von fest eingebauten Materialien kann versichert werden. Aufgrund ihrer Eigenschaften ist die Police eine optimale Ergänzung zur Bauherrenhaftpflicht.

Siehe auch: Bauherrenhaftpflicht

Bautrockner

Umgangssprachlich weit verbreiteter Begriff für einen Luftentfeuchter in meist robuster Bauweise, der vorwiegend bei der Wasserschadenbeseitigung oder Sanierung eingesetzt wird. In manchen Fällen wird der Begriff Bautrockner auch für Heizgeräte verwendet, welche ebenfalls dem Zwecke der Trocknung dienen sollen. Typische Merkmale eines Bautrockners sind z. B. strapazierfähige Edelstahlgehäuse, große Transporträder und überdurchschnittliche Leistungskapazitäten.

Bauwerksabdichtung

Die Bauwerksabdichtung bezeichnet das Abdichten eines Gebäudes gegen Feuchtigkeit. Hierunter fallen sämtliche Maßnahmen, die Schäden an der Bausubstanz oder Einschränkungen in seiner Nutzung vermeiden.

Becherling

Becherlinge sind die Vertreter einer kleinen Gruppe von Schimmelpilzen, die an nassen Wänden, Decken oder auf mineralischen Fußböden wachsen. Sie eignen sich daher gut als Indikator für stark durchnässte Bereiche.

Bestimmungswidriger Wasseraustritt

Man spricht von einem bestimmungswidrigen Wasseraustritt, wenn Wasser, insbesondere Leitungswasser, an einer nicht dafür vorgesehenen Stelle austritt. Ursachen können technische Defekte, Materialfehler, Korrosion oder menschliches Fehlverhalten sein. Infolge des bestimmungswidrigen Wasseraustritts ist in der Regel ein Wasserschaden zu beklagen.

Betriebsstundenzähler

Betriebsstundenzähler sind elektrische Messgeräte zur Aufzeichnung von sich aufsummierenden Betriebsstunden – also die Zeit, die ein elektrisch betriebenes Gerät tatsächlich „läuft“.

Betriebsstundenzähler werden zum Beispiel in gewerblich genutzten Kondensationstrocknern – kurz Bautrockner – genutzt. Auf diese Weise kann ein Dienstleister den tatsächlich verbrauchten Strom und die damit verbundenen Energiekosten seinen Auftraggebern nachweisen.