6. Deutscher Schimmelpilztag: Teilnehmerprojekte als aktiver Tagungsbestandteil

Am 24. und 25. Januar 2020 findet zum sechsten Mal der deutsche Schimmelpilztag in Neuss statt. Hier treffen sich die Fachleute der Branche zum gemeinsamen Austausch und um neueste Entwicklungen und Technologien kennenzulernen. Neu in diesem Jahr: Die Expertenmeinung aller Teilnehmer ist auch gefragt und wird aktiv während der Veranstaltung eingebunden.

Hochqualifizierte Referenten und Referentinnen informieren beim Deutschen Schimmelpilztag wie gewohnt mit spannenden Vorträgen aus verschiedenen Bereichen rund um das Thema Schimmelbefall. So können sich Teilnehmer beispielsweise auf eine Live-Vorführung einer Gesamtzellzahlanalytik freuen und interessante Einblicke in die Fluoreszenz-Mikroskopie gewinnen. Weiter erfahren Sie Neuigkeiten aus den Bereichen Tücken und Herausforderungen beim nachträglichen Einbau von Fenstern, Schimmelpilzsanierungen in Krankenhäusern, Lüftungskonzepte und Lösungen im Souterrain, medizinisch mikrobiologische Bewertung von Schimmelpilzen in Innenräumen und vieles mehr.

Neu: Reichen Sie Ihr eigenes Projekt ein

Das Organisationsteam hat für den sechsten Schimmelpilztag noch eine weitere Besonderheit entwickelt: Statt der bisherigen Workshops wird die Expertenmeinung der Teilnehmer aktiver Bestandteil der Tagung. Der Grund hierfür ist der vermehrte Austausch über aktuelle Fälle und Fragestellungen im Internet. Dieser Austausch soll gefördert und auf eine persönliche Ebene gebracht werden. 

In einem Panel werden interessante Fälle aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit Experten aus verschiedenen Fachrichtungen und dem Wissen der Teilnehmer beleuchtet und diskutiert. Offene Fragestellungen sind ebenso Bestandteil des Panels wie auch ungewöhnliche Fälle, die erfolgreich gelöst wurden oder Projekte mit außergewöhnlichen Lösungsansätzen. Alle Teilnehmer sind dazu eingeladen, die Themen dieses Panels aktiv mitzugestalten und ihre Projekte und Vorschläge noch bis zum 30. November 2019 einzureichen.

Weitere Informationen sowie das Programmheft zum Download finden Sie hier: http://www.deutscher-schimmelpilztag.de/

Bautrocknung im Winter – wirtschaftliche Luftentfeuchtung während der kalten Jahreszeit

Der wesentliche Unterschied zur Bautrocknung sowie Luftentfeuchtung im Winter im Gegensatz zu den wärmeren Jahreszeiten besteht in der Trocknungsdauer und somit auch den Trocknungskosten. An der Methodik ändert sich jedoch im Winter im Prinzip wenig: Um die Restfeuchtigkeit in Baumaterialien oder die Luftfeuchtigkeit im Raum zu senken, kommen Entfeuchtungsgeräte zum Einsatz.  

Fallende Außen- und Umgebungstemperaturen im Winter sorgen dafür, dass die Luft weniger Feuchtigkeit aufnimmt. Für den Bereich der Bautrocknung und Luftentfeuchtung bedeutet dies, dass die Effizienz der Luftentfeuchter optimiert werden muss, um die Trocknungszeit und die entsprechenden Kosten so kurz/gering wie möglich zu halten. Je nach den örtlichen Gegebenheiten kommen im Winter zwei verschiedene Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Trocknung von feuchten Räumen oder Neubauten zum Einsatz: Adsorptionstrockner als Alternative zu Kondensationstrocknern oder der Einsatz von Kondensationstrocknern mit zusätzlicher Beheizung.

Unterschied beider Trocknungsmethoden im Winter

Mit dem Einsatz von Adsorptionstrocknern können Sie auf herkömmliche Kondensationstrockner verzichten. Adsorptionstrockner nehmen die Feuchtigkeit aus der Luft meistens über ein sogenanntes Silica-Gel auf. Diese Methode ist bei niedrigen Temperaturen effizienter und wirtschaftlicher gegenüber Kondensationstrocknern. Diese können zwar laut Herstellerangaben bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden, jedoch fällt die tatsächliche Literleistung pro Stunde in der Praxis dabei so gering aus, dass der Betrieb von Kondensationstrocknern weder sinnvoll noch effizient ist. Zudem kann es schnell passieren, dass die inneren Komponenten des Trockners vereisen, wodurch es zu temporären Ausfällen während der Trocknungszeit kommen kann.

Die zweite Möglichkeit, um auch im Winter wirtschaftlich trocknen zu können, ist der Einsatz von Kondensationstrocknern mit zusätzlicher Beheizung. Um einen Kondensationsluftentfeuchter optimal einsetzen zu können, sollte die Raumtemperatur idealerweise bei 18 Grad Celsius und mehr liegen. Im Winter kann diese Raumtemperatur mit einer Zusatzheizung erzeugt werden. Hierfür eignen sich besonders mobile Heizgeräte. Diese kleinen Elektroheizer sorgen für schnelle Wärme.

Benötigen Sie Equipment für die Trocknung im Winter? Bei uns können Sie die passenden Produkte direkt mieten:

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