Abgehängte Decke

Eine abgehängte Decke bezeichnet eine nichttragende Konstruktion aus Eisen oder Holz. Sie wird direkt unterhalb der tragenden Decke eingebaut und dient maßgeblich der Optik, dem Schallschutz oder der Wärmedämmung.

Adsorptionstrocknung

Trocknungsverfahren das bei der Luftentfeuchtung spezielle Trockenmittel (z. B. Silica-Gel) nutzt. Dabei können relative Feuchten von unter 20 % erreicht werden. Außerdem ist der Betrieb bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes möglich.

Siehe auch: Adsorptionstrockner, Kondensationstrocknung

Anemometer

Das Anemometer ist ein Messgerät zur Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit. Es wird dazu eingesetzt die Luftgeschwindigkeit in z. B. Lüftungskanälen oder die Windstärke im Freien zu messen. Dabei strömt die Luft (oder ein gasförmiges Fluid) durch einen Sensor. Dieser kann ein kleiner Rotor, ein Hitzedraht oder ein Resonanzkörper sein. Je nach Ausführung können Anemometer zusätzlich die Lufttemperatur und -feuchtigkeit messen.

Anhydritestrich

Der Anhydritestrich besteht aus Anhydritbinder, Wasser und Zuschlagstoff. Da dieser Estrich Wasser sehr gut aufnimmt muss er vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Siehe auch: Estrich

Anzeigepflicht

Die Anzeigepflicht gilt beim Vertragsabschluss einer Versicherung. Versicherte müssen gemäß § 19 Versicherungsvertragsgesetz alle Fragen gewissenhaft beantworten, die das finanzielle Risiko des Versicherers erhöhen. Wird die Anzeigepflicht verletzt, kann die Versicherung ihre Prämien erhöhen oder sogar vom Versicherungsvertrag zurücktreten, was eine Verweigerung der Versicherungsleistungen mit sich zieht.

Asbest

Asbest ist die Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale. Aufgrund seiner vielen praktischen Eigenschaften wurde Asbest in so großen Mengen wie kaum ein anderer Werkstoff verwendet. Im Jahr 1993 wurde er in Deutschland verboten, da er krebserregend ist. Dennoch begegnet uns Asbest häufig in alten Bodenbelägen oder Dachplatten. Mittlerweile werden belastete Gebäude unter besonderen Schutzvorkehrungen saniert.

Siehe auch: Asbestsanierung

Asbestsanierung

Die Asbestsanierung beschreibt die vorschriftsmäßige Beseitigung von Asbeststoffen durch ein Fachunternehmen. Asbestsanierungen unterliegen in Deutschland der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRG) 519. Demnach ist die Freisetzung der giftigen Fasern zum Beispiel durch Bohren, Sägen und Schleifen strikt zu vermeiden. Belastetes Material darf darüber hinaus nicht zerbrochen werden. Schutzanzüge sowie Atemschutzmasken sind während der gesamten Arbeit unbedingt zu tragen.

Hinweis: Abhängig vom Umfang der Sanierungsarbeiten kann in bestimmten Bundesländern eine Genehmigungspflicht zu beachten sein.

Siehe auch: Asbest

Aufmaß

Als Aufmaß bezeichnet man die zeichnerische Darstellung der Bauleistung. Es dient z. B. zur Ermittlung des Umfangs bevorstehender Bauarbeiten.

Gemäß § 2 Nr. 2 VOB/B ist das Aufmaß sogar die Basis der Vergütung. Daher sollte es laut § 14 Nr. 2 VOB/B möglichst in Anwesenheit von Auftraggeber und -nehmer genommen werden.

Siehe auch: VOB