Feuchtigkeit im Keller – richtig Lüften will gelernt sein

Wer nicht gerade in einem Neubau wohnt, hat häufig mit feuchten Kellerräumen zu tun. Gerade jetzt in der Sommerzeit werden viele Keller feucht. Woran liegt das?

Viele Hausbesitzer nutzen den Sommer, um im Untergeschoss einmal richtig zu lüften und vermeintlich frische Luft einströmen zu lassen. Doch leider bewirkt dies genau das Gegenteil und sorgt durch die Sommerkondensation für zusätzliche Feuchtigkeit u. a. im Keller, was zu Schimmelpilzbefall führen kann. Feuchte Wände im Keller lassen sich dann meist nur mit professioneller Hilfe trocknen. Wer seinen Keller als Wohn- oder Fitnessraum nutzen möchte, muss zwingend für trockene Wände sorgen. 

Wie also den Keller richtig lüften, um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden?

Das Kellergeschoss ist der kälteste Raum eines Gebäudes, weshalb hier speziell auf das korrekte Lüften zu achten ist. Gerade im Sommer dürfen nicht wahllos die Fenster geöffnet werden. Die eindringende warme Luft kühlt im kälteren Keller schnell ab, sodass sich Kondenswasser bilden kann und Feuchtigkeit entsteht: Ein optimaler Nährboden für Schimmelpilz. Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sollten einige Regeln befolgt werden.  

Im Sommer sollte nur in der Zeit gelüftet werden, in der die Außentemperatur noch nicht zu stark angestiegen ist, also früh am Morgen oder spät am Abend. Öffnen Sie die Fenster ganz weit und sorgen Sie im Optimalfall für Durchzug. Nicht länger als 15 Minuten lüften und währenddessen schwere Möbel von der Wand ziehen, damit auch dahinter die Luft zirkulieren kann. An kühleren Tagen darf auch mehrmals am Tag gelüftet werden.

Lüften der Kellernutzung anpassen

Natürlich sollte beim Lüften auch darauf geachtet werden, wie der Keller genutzt wird. Ist das Untergeschoss zum Wohnraum umgebaut und dementsprechend gut isoliert, sollte das Lüftungsverhalten dem der anderen Wohnräume angepasst werden. Werden nur Lebensmittel im Keller gelagert, ist es im Sommer nicht notwendig jeden Tag zu lüften. Hier reicht es, wenn ein- bis zweimal wöchentlich gelüftet wird. Im Winter sollte darauf geachtet werden, dass die Temperatur im Keller nicht den Gefrierpunkt erreicht.

Wer haftet beim Hochwasserschaden?

Die Sturm- und Unwettersaison hat begonnen. So sorgte das Sturmtief Axel in weiten Teilen Deutschlands für massive Überschwemmungen, überflutete Keller und Hochwasserschäden. Doch welche Versicherung kommt für die Schäden auf? Und was ist mit einer staatlichen Soforthilfe?

Das Tief Axel hat Mitte Mai in vielen Regionen Deutschlands für Überflutungen und Hochwasseralarm gesorgt.  Hat sich der erste Schock nach dem Hochwasser erst einmal gelegt, stellt sich eine essentielle Frage für die Betroffenen: wer kommt nun für den entstandenen Schaden an Hausrat und Bausubstanz auf?

Viele Betroffene verlassen sich neben der abgeschlossenen Wohngebäude- und Hausratversicherung auch auf den Staat, der bisher Flutopfern in Fall-zu-Fall-Entscheidungen unterstützt hat, sofern keine Elementarschadenversicherung vorlag. Dies ändert sich nun zum 1. Juli 2019, zunächst nur in Bayern: Wäre das beschädigte Gebäude gegen Elementarschäden versicherbar gewesen, dann gibt es ab nun keine Soforthilfe aus Steuergeldern mehr. Ähnlich verhält es sich im Bundesland Sachsen, auch hier gibt es nur Unterstützung vom Staat, sofern Risiken nicht versicherbar sind. Geplant ist, dass dies in Zukunft landesweit einheitlich geregelt wird.

Auch die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung reichen in vielen Fällen nicht aus, denn diese greifen nicht bei Überschwemmungen durch starke Regenfälle oder überlaufende Flüsse und Bäche. Die Hausratversicherung greift bei Schäden am beweglichen Inventar, verursacht durch Einbruch, Raub, Vandalismus und Blitzeinschläge. Die Wohngebäudeversicherung haftet bei Schäden am Gebäude selbst, entstanden durch Leitungswasser (bspw. durch einen Rohrbruch), Hagel, Feuer und Sturm.

Für Schäden, die durch Hochwasser entstanden sind, ist der Abschluss einer Elementarschadenversicherung notwendig. Hier wird das Inventar gegen Naturereignisse, wie Überschwemmungen, Schneedruck oder Erdbeben abgesichert.

Lohnt sich eine Elementarschadenversicherung?

Das Wetter ändert sich deutschlandweit, was an extremen Trockenperioden und immer stärker und häufiger auftretenden Stürmen und Unwettern der letzten Jahre zu sehen ist. So werden viele Regionen in den nächsten Jahren als Risikogebiete für Hochwasser eingestuft, die bisher gar keine waren. Hausbesitzer stellen sich also die Frage, ob der Abschluss einer Elementarschadenversicherung sinnvoll ist.

Hierfür müssen einige Faktoren berücksichtigt werden, denn so eine Versicherung kann unter Umständen teuer werden:

  • Liegt das Haus an einem Gewässer?
  • Gab es im letzten Jahrzehnt bereits ein Hochwasser?
  • Ist meine Region ein Risikogebiet?

Vor allem Versicherte in Risikogebieten zahlen bis zu mehreren hundert Euro im Jahr für eine Elementarschadenversicherung. Dies zahlt sich im Schadensfall jedoch sehr schnell aus.

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Sofort handeln beim Wasserschaden

Es ist eines der am meisten gefürchtetsten Schreckensszenarios für alle Haus- und Wohnungsbesitzer: der Wasserschaden. Und das zurecht, denn statistisch gesehen platzt alle 30 Sekunden ein Rohr in Deutschland.

Insbesondere ältere und sanierungsbedürftige Gebäude tragen ein hohes Risiko, denn je älter die Rohrleistungssysteme, desto höher die Gefahr eines Rohrbruchs. Im Optimalfall werden die Rohrsysteme vorbeugend alle 30 Jahre saniert. Doch auch bei instandgehaltenen Rohren kann es zu Wasserschäden kommen, denn häufig sind auch Wasseraustritte aus Geschirrspüler oder Waschmaschine schuld.

Ist es erst einmal zum befürchteten Wasserschaden gekommen, ist dies meist mit kostenintensiven Trocknungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen verbunden. Wichtig ist hier sofortiges Handeln, um stärkere Schäden zu vermeiden. Besonders gefährlich sind allerdings unterschätzte, unentdeckte oder zu spät gemeldete Wasserschäden, denn je länger der Wasseraustritt anhält, desto größer ist das Schadensausmaß.

Schnelle Reaktion und Hilfe beim Wasserschaden gefordert

Um schlimmere Folgeschäden und ein weiteres Ausbreiten des Wassers zu verhindern, sind Erstmaßnahmen sowie professionelle Unterstützung gefragt. Sie selbst sollten zunächst die Wasserzufuhr am Hauptwasserhahn abstellen, wenn nötig sollte der Strom abgestellt werden, damit es nicht zu Kurzschlüssen kommt. Bringen Sie Ihr Inventar in Sicherheit, dokumentieren Sie das Schadensbild und verständigen Sie Ihre Versicherung oder Ihre Vermieter.  

Für eine fachgerechte Schadensbeseitigung rufen Sie ein Fachunternehmen, welches mit Hilfe von Mess- und Trocknungstechnik die Ursachen des Wasserschadens präzise ermittelt und seine unmittelbaren Auswirkungen effektiv beseitigt. Wir stehen hier selbstverständlich bereits ab der ersten Schadensmeldung kompetent an Ihrer Seite und beseitigen Ihren Wasserschaden schnell und zuverlässig.

Überblick: was tun beim Wasserschaden

  • Wasserzufuhr abstellen
  • Ggf. Stromversorgung unterbrechen
  • Ausgetretenes Wasser beseitigen soweit möglich
  • «Bedrohtes» Inventar sichern
  • Das Schadensbild am besten fotografisch dokumentieren
  • Den Schaden der Versicherung oder dem Vermieter so schnell wie möglich melden
  • Fachunternehmen verständigen

Die Ralf Liesner Bautrocknung GmbH & Co. KG steht Ihnen zuverlässig bei einem Wasserschaden mit allen Leistungen zur Seite. Als Spezialisten der Bauwerkstrocknung und mit über 20 Jahren Erfahrung sorgen wir dafür, dass Ihr Zuhause schnell wieder trocken und wohnlich wird.

Fogging in Wohnungen – nicht mit Schimmel verwechseln

Dunkle Verfärbungen an Wänden und Decken, rußähnliche Staubablagerungen im Wohnbereich, sogar ganze Wände werden schwarz: Dieses relativ neuartige Phänomen wird als Fogging, Schwarzstaubablagerung oder auch Magic Dust betitelt.  

Es tritt immer häufiger in Wohnungen auf und wird meist fälschlicherweise zunächst als Schimmelpilz identifiziert: das sogenannte Fogging. Innerhalb weniger Tage oder sogar nur Stunden kann der Wohnraum mit einer schwarzen Staubschicht bedeckt sein. Von dunklen Stellen an Wänden und Decken können sich die Staubablagerungen sogar auf mehrere Räume ausbreiten und ganze Möbel, Kleidungsstücke und andere Gegenstände bedecken. Viele Laien denken zunächst an einen Schimmelbefall, jedoch hat das Fogging ganz andere Ursachen. Diese plötzliche Schwärzung von Teilen der Wohnung tritt in vielen Fällen zu Beginn der Heizperiode oder direkt nach Renovierungsarbeiten auf, wobei die genauen Ursachen nicht abschließend geklärt sind.

Experten vermuten einen Zusammenhang zwischen schwerflüchtigen organischen Verbindungen (SVOC) und dem plötzlichen Auftreten der rußähnlichen Staubablagerungen. SVOC gasen vor allem in frisch renovierten Wohnungen aus und setzen sich an kalten oder elektrostatisch geladenen Flächen ab, wo sie einen klebrigen Film hinterlassen. Hierauf lagern sich Staubteilchen ab und bilden den als Fogging bekannten dunklen, schmierig-öligen Film. In Verdacht stehen hierbei insbesondere Weichmacherverbindungen und synthetische Baustoffe mit Lösemitteln.

Bisher keine eindeutige Ursache gefunden

Dies sind allerdings nur Vermutungen und Indizien des Fogging-Effekts. So gibt es auch Fälle, bei denen keine Weichmacher oder synthetische Baustoffe eine Rolle spielten. Ein weiterer Faktor, der das Fogging verstärkt, ist der Beginn der Heizperiode. In dieser Zeit wird tendenziell weniger gelüftet, was einen Konzentrationsanstieg der schwerflüchtigen organischen Verbindungen in der Innenraumluft zur Folge haben kann.

Wer Zuhause dunkle, rußähnliche Ablagerungen an Wänden und Decken entdeckt, sollte also nicht nur an einen möglichen Schimmelbefall denken und schnellstmöglich einen Fachmann zu Rate ziehen.

Häufiger Baumangel: Offene Stoßfugen im Mauerwerk

In der heutigen Bauweise von Ein- und Mehrfamilienhäusern gibt es einen erheblichen Unterschied zu der von vor einigen Jahren bzw. Jahrzehnten: Die Steine werden beim Mauern meist nur noch in der Lagerfuge verklebt und nicht mehr vermörtelt, woraus häufig offene Stoßfugen resultieren. Ein Problem, das vielen Unternehmen und Bauherren meist gar nicht bewusst ist.

Sachverständige des Verbands Privater Bauherren (VPB) haben bei Baustellenkontrollen festgestellt, dass das Verkleben der Lagerfugen in vielen Fällen nicht fachkundig durchgeführt wird. Die vertikalen Stoßfugen klaffen zu weit auseinander, sodass teilweise sogar durch die Steine hindurchgesehen werden kann. Diese fachlichen Fehler wurden bei rund 70% der begutachteten Neubauten festgestellt. Als Mangel gilt es nach DIN EN 1996/NA, sobald die Fuge größer als 5mm ist. Sind die Stoßfugen breiter als 5mm, müssen sie vor dem Verputzen verschlossen werden.

Offene Stoßfugen beeinflussen Standsicherung und Schallschutz des Hauses  

Nicht fachgerechtes Mauern kann neben möglichen Beeinträchtigungen des Schallschutzes auch Auswirkungen auf die Standsicherheit haben. Sind viele Fehlerstellen in der Mauer zu finden, vor allem parallel liegende, wie zu geringe Überbindemaße oder zu geringer Mörtelauftrag, können später Risse im Putz entstehen. Insbesondere bei tragenden Wänden spielt dies eine große Rolle.

Auch den Einfluss auf den Schallschutz darf man nicht unterschätzen. Bei Einfamilienhäusern spielt dieser zwar nicht so eine immense Rolle, jedoch bei Mehrfamilien- und Geschosswohnhäusern dafür umso stärker. Je größer der Verlust des Schallschutzes, desto hellhöriger ist auch das Gebäude. Bauherren sollten deshalb ihre Baustelle von einem fachkundigen Experten begutachten lassen. Sollten große Lücken bei den Stoßfugen im Mauerwerk festgestellt werden, sind diese technischen Fehler nachzubessern. Im Zweifel kann dies den Rück- und Neubau der Mauer bedeuten.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der VPB: 

Deutscher Schimmelpilztag 2016

23. Pilztagung – Fachtagung für biogene Schadstoffe

Im letzten Jahr konnten die Veranstalter einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Nicht zuletzt ist dies der Tatsache geschuldet, dass auf der 22. Pilztagung erstmalig praxisbezogene Workshops angeboten wurden. Dieser Erfolg soll auch in diesem Jahr fortgeführt werden, sodass die Teilnehmer auf der 23. Pilztagung ein spannendes, interaktives Programm mit einer beeindruckenden Abschlussrednerin erwartet.

Am ersten Tagungstag werden praxisbezogene Workshops angeboten, bei denen die Teilnehmer je nach Interesse tiefer in unterschiedliche Themenfelder einsteigen können. Am Vor- und Nachmittag werden jeweils sechs unterschiedliche Workshops mit Schwerpunkten wie technische Trocknung, Gebäudediagnostik, Probenahmen, Arbeitsschutz und Sanierung parallel durchgeführt.

Am zweiten Tag geht es mit interessanten Beiträgen zum Thema Pilzbefall weiter. Ein Themenschwerpunkt ist hierbei Schimmel auf Holz. Wie verhält sich der Pilz auf Holz? Was ist bei der Sanierung zu beachten? Weitere Beiträge berichten über MCF (mikrokoloniale Pilze), über Nanopartikel, die Schimmelpilzinfektionen in den Atemwegen beeinflussen sowie über Schadensersatzansprüche und rechtliche Aspekte bei Schimmelpilzbefall in Mietwohnungen.

Highlight in diesem Jahr ist die Abschlussrednerin: Prof. Dr. Hannah Monyer, Klinische Neurobiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, ist seit über 30 Jahren in der Forschung tätig, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des Gottfried Wilhelm Leibniz Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie wird die Wirkung des Schimmelgeruchs auf die Gesundheit der Menschen ins Zentrum ihres Vortrages stellen.

Hier geht es zur Webseite der 23. Pilztagung:

Das Haus im Frühjahrscheck

Der Frühling ist endlich da und mit ihm startet der große Frühjahrsputz in vielen Häusern, Wohnungen, Garagen und Kellern: Großreinemachen, Entrümpeln, Sortieren, Platz schaffen. Doch wussten Sie, dass Sie Ihr Haus auch einem gründlichen Check unterziehen sollten?

Sind die kalten Wintermonate vorbei, sollten Besitzer von Häusern und Eigentumswohnungen ihre Immobilie auf mögliche Folgeschäden überprüfen. Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um identifizierte Winterschäden zu beheben. Wir zeigen auf, worauf Sie hierbei achten sollten.

Dächer

Ein besonderes Augenmerk nach dem Winter gilt immer dem Dach, denn dieses wird in der kalten Jahreszeit besonders stark beansprucht. Prüfen Sie, ob Dachziegel gesplittert, zerbrochen oder verrutscht sind. Die Regenrinnen sollten vom Herbstlaub befreit werden, damit Regenwasser ordentlich abfließen kann. Die Blechschürzen rund um Kamin, Gaube und Kehlen können Risse gebildet haben, sodass Feuchtigkeit ins Gemäuer oder Gebälk dringt. Besitzer einer Solaranlage sollten diese auf mögliche Schäden kontrollieren.  Auch das Innere des Daches sollte auf eingedrungene Feuchtigkeit geprüft werden, denn hier droht zudem Schimmelgefahr.

Gut zu wissen: Hausbesitzer müssen regelmäßige Kontrollen des Daches durch einen Sachverständigen nachweisen können, denn andernfalls können sie für Sturmschäden haftbar gemacht werden. Hat Ihr Dach durch die letzten Herbst- und Winterstürme gelitten, sollten Sie es zeitnah fachmännisch reparieren lassen.

Fassaden

Nach einem Winter mit viel Niederschlag, sei es nun Regen oder Schnee, lohnt sich der Check Ihrer Fassaden. Hier sollte mit einem Adlerauge auf neu aufgetretene Risse sowie mögliche Vergrößerungen einst harmloser Haarrisse geachtet werden. Zudem sollten Sie prüfen, ob der Putz an einigen Stellen hohl klingt oder der Anstrich abblättert.

Fenster

Auch Fenster sollten regelmäßig gewartet werden. Schließen diese nicht mehr zuverlässig, sind die Dichtungen porös, schleifen die Fensterbügel oder blättert die Farbe bei Holzfenstern ab? 

Heizung

Die Heizung hat im Winter Dauereinsatz. Prüfen Sie im Frühling, ob die Heizungsanlage unbeschadet durch diese Zeit gekommen ist. Funktionieren Elektronik, Pumpe und Elektrik noch einwandfrei? Die Heizung kann nun auf den Sommerbetrieb eingestellt werden.  

Energetische Sanierung

Sollten Reparaturen an Fassade oder Dach nötig sein, lohnt sich bei alten Häusern der Blick auf die Energieeffizienz: Oftmals können im Zuge der Reparatur energetische Sanierungen gleich mit angegangen werden. Vor Beginn der Sanierungsarbeiten sollte jedoch immer ein unabhängiger Sachverständiger zu Rate gezogen werden, der eine Analyse mit einem anschließenden Sanierungsplan anfertigt.

Tipp

Beauftragen Sie in den nächsten Wochen den Fachbetrieb Ihres Vertrauens, denn zu dieser Zeit sind die meisten Handwerksbetriebe noch nicht vollkommen ausgelastet und Sie können die Arbeiten in Ruhe erledigt wissen. Zum Herbst hin lassen viele Besitzer ihre Immobilie winterfest machen, sodass die meisten Firmen dann komplett ausgebucht sind.

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Naturgefahrenreport 2018 – eine Schaden-Chronik

Im aktuellen Naturgefahrenreport, eine Publikation des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), wird aufgezeigt, dass das Jahr 2017 ein Jahr der extremen Wetterbedingungen in Deutschland war. Dies hat immense Folgen, insbesondere bei den Sturmschäden. 

Das Jahr 2017 wurde von extremen Klimaverhältnissen in Deutschland geprägt: Überschwemmungen

nach Starkregen werden von wochenlanger Dürre mit katastrophalen Ernteschäden abgelöst. Der Klimawandel ist deutlich zu spüren. Das Jahr 2017 zählt zu den fünf schwersten Sturmjahren der vergangenen zwei Jahrzehnte. Schon im ersten Halbjahr lagen die versicherten Sturm-, Hagel- und Starkregenschäden an Wohngebäuden bei 1,3 Milliarden Euro – so hoch wie sonst im ganzen Jahr. Zudem sorgte die langanhaltende Dürreperiode für erhebliche Schäden in der Landwirtschaft. 

Winterstürme nehmen stark zu 

Der Winter 2017/2018 war bundesweit von ungewöhnlich schweren und starken Stürmen gezeichnet, wie beispielsweise dem Sturmtief „Friederike“ im Januar 2018 – einer der schwersten Orkane der letzten 20 Jahre. Zudem begann die Sturmsaison außergewöhnlich früh, denn bereits im September 2017 fegte der erste schwere Wintersturm über Teile Deutschlands hinweg.

Da die Menschen heutzutage mehr Besitz als noch vor 50 Jahren haben, muss auch mehr vor starken Stürmen geschützt werden. Insbesondere Dächer sind anfällig für Stürme und Orkane. Hausbesitzer sind daher gesetzlich verpflichtet, ihre Dächer regelmäßig zu warten und zu pflegen.

Zudem ist das Jahr 2017 das zweite Jahr in Folge mit verheerendem Starkregen. Schon im Naturgefahrenreport 2017 wurde aufgezeigt, wie hoch die Schäden im Jahr 2016 durch Starkregen waren. Diese Tendenz hat sich im Jahr 2017 weiter fortgeführt: Sturzfluten ergossen sich vor allem über Berlin, Brandenburg und Niedersachsen.

Hier gelangen Sie zum ausführlichen Naturgefahrenreport 2018:

>> Naturgefahrenreport 2018 – die Schaden-Chronik des GDV.

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Verbandstag des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbands e.V. (DHBV) 2019 in Sonthofen/Allgäu

Der 69. Verbandstag des DHBV findet in diesem Jahr vom 19. bis 21. September in Sonthofen im Allgäu statt. Die Fachveranstaltung ist relevant für alle Experten im Holz- und Bautenschutz.

Der DHBV wurde im Jahr 1950 gegründet und vertritt deutschlandweit die im Holz- und Bautenschutz tätigen Berufsgruppen. Der Verein widmet sich der Information, Aus- und Weiterbildung sowie Unterstützung ihrer Mitglieder in der Praxis und fungiert als Stimme der Branche. Auf dem diesjährigen Verbandstag treffen sich alle Teilnehmer in Sonthofen im Allgäu. Anmeldungen sind bereits möglich und auch ein spezielles Zimmerkontingent des Tagungshotels steht den Teilnehmern zur Verfügung.

Das Tagungsprogramm im Überblick:

Donnerstag, 19.09.2019

08.30 Uhr

Beginn der Industrieausstellung

09.00 – 17.30 Uhr

Sachverständigentagung

19.00 Uhr

Sachverständigenstammtisch

Freitag, 20.09.2019

09.00 – 11.00 Uhr

Mitgliederversammlung

11.30 – 12.30 Uhr

Unternehmerkonferenz

13.30 – 17.30 Uhr

Fachkonferenzen Holzschutz, Bautenschutz und Schimmelpilze 

10.00 – 15.00 Uhr

Damenprogramm, Ausflug Oberstdorf und Kleinwalsertal

16.30 Uhr

Ende der Industrieausstellung

19.00 Uhr

Länderabend (Hüttenabend)

Samstag, 21.09.2019

09.00 – 18.00 Uhr

Ausflugsprogramm

Das Tagungshotel ist in diesem Jahr das AllgäuSternHotel (Buchfinkenweg 2, 87527 Sonthofen). Speziell für den Verbandstag werden DHBV-Sonderkonditionen angeboten:

115 € pro Nacht im Einzelzimmer inkl. Frühstück und Parkplatz

145 € pro Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück und Parkplatz

Das Zimmer-Kontingent ist bis zum 07.08.2019 unter dem Kennwort „DHBV-Verbandstag“ abrufbar.

Hier geht es direkt zur Anmeldung:

https://www.dhbv.de/dokumente/upload/4b708_Anmeldeformular_DHBV-Verbandstag_2019.pdf

Schadensstelle unter seltenen Fliesen

Schnell ist es passiert: ein Wasserschaden ist eingetreten und die entsprechende Schadensstelle befindet sich oft unter Fliesen. Häufig muss auch für bestimmte Baumaßnahmen ein Kernloch durch Fliesen gebohrt werden. Per se ist das nicht schlimm. Was ist jedoch, wenn es sich um antike und schwer ersetzbare Fliesen handelt?

Bisher war es die Regel betroffene Fliesen, unter denen sich eine Schadensstelle befand, zu zerstören bzw. zu durchbohren. Nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten wurde die zerstörte Fliese ersetzt und eine neue Fliese eingesetzt. Doch dies ist leider nicht immer so einfach möglich. Handelt sich es sich um antike Fliesen, die gar nicht mehr oder nur mit hohem finanziellem Aufwand wiederbeschafft werden können, ist die Verärgerung groß.

Wir bei Ralf Liesner Bautrocknung haben genau für dieses Problem die passende Lösung parat. Mit unserem Tilex Pro-System können fast alle Fliesen zerstörungsfrei aufgenommen und nach ausgeführten Sanierungsarbeiten unbeschädigt wieder eingesetzt werden. Dabei können wir die Systemkammer auf alle gängigen Fliesenformate bis 30 oder 50 cm anpassen – egal ob rechteckig oder quadratisch.

Funktionsweise der zerstörungsfreien Fliesenaufnahme

Mit einem Fugenschneider wird die betroffene Fliese zuerst einmal freigelegt. Im nächsten Schritt wird die Systemkammer des Tilex Pro-Systems auf die entsprechende Größe der Fliese eingestellt und genau darüber aufgesetzt. Nach einer kurzen Aufwärmzeit mit einem Heißluftgebläse kann die Fliese dann ganz unbeschädigt vom Untergrund abgelöst werden. Sind die Sanierungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen, wird die vollständig erhaltene Fliese wieder eingesetzt.

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