Bautrocknung und Energiekosten 2022 – Wie sparen Sie Strom bei der Bautrocknung?

Der Anstieg der Energiepreise ist ein Thema, das uns alle betrifft. Ob Gas, Strom oder Benzin: Die Preise steigen rasant. Laut Statistischem Bundesamt sind die Kosten im August 2021 im Vorjahresvergleich um 12,6 Prozent gestiegen. Experten gehen davon aus, dass es sich hier um eine längerfristige Entwicklung handelt und sich Verbraucher auch in Zukunft auf höhere Kosten einstellen müssen. Umso wichtiger werden Überlegungen wie man Kosten einsparen kann. Auch bei der Bautrocknung sind Stromeinsparungen möglich. Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Bei der Bautrocknung auf die richtigen Geräte setzen

Bautrockner ist nicht gleich Bautrockner. Bei den Trocknungsgeräten gibt es Unterschiede, die sich auch auf den Energieverbrauch auswirken. Hier empfehlen wir, sich bei der Wahl der richtigen Trocknungsgeräte professionell beraten zu lassen, denn das spart Ärger und bares Geld. 

Die entscheidendsten Einflussfaktoren auf den Stromverbrauch sind die Qualität und die Leistung eines Bautrockners. Bei sehr günstigen Geräten müssen häufig Abstriche in der Qualität gemacht werden. Durch den Einbau preiswerter und nicht selten minderwertiger Bauteile überzeugen diese Geräte weder bei der Langlebigkeit noch im Stromverbrauch. Durch den meist höheren Stromverbrauch sind die Gesamtkosten letztlich höher als wenn man auf ein hochwertiges, energiesparendes Markengerät gesetzt hätte. 

Darüber hinaus hat natürlich die Leistungsfähigkeit eines Trocknungsgeräts einen Einfluss auf die Energiekosten. Je größer die Leistung, desto höher natürlich auch der Stromverbrauch. Dieser kann je nach Modell sehr stark variieren. Es gibt Bautrockner mit Leistungswerten zwischen 300 und 1800 Watt. Neben den Leistungen ist die Laufzeit der Geräte entscheidend. Die Geräte laufen in der Regel rund um die Uhr. Je nach Einsatzzweck kann die gesamte Einsatzdauer aber unterschiedlich lang ausfallen. Bei kleineren Feuchtigkeitsschäden ist die Einsatzdauer eher kurzzeitig, wohingegen die Geräte bei größeren Wasserschäden oder auch bei der Trocknung eines Neubaus wesentlich länger im Einsatz sind. 

Die Verbrauchswerte bei Bautrocknern im Auge behalten

Der Stromverbrauch schwankt wie bereits erwähnt in Abhängigkeit von Leistung und Einsatzdauer. Einige Modelle verbrauchen je Liter nur 0,36 kWh, andere verbrauchen hingegen bereits über 0,50 kWh. Da Bautrockner über Tage bis zu mehreren Wochen im Einsatz sind, ist der Verbrauch pro Tag interessant. Bei einer Laufzeit von 24 Stunden können Sie pro Bautrocknungsgerät mit einem Stromverbrauch zwischen 7,2 und 36 kWh rechnen. Bei einem Strompreis von ca. 0,30 €/kWh ergeben sich Stromkosten zwischen 2 und 11 € pro Tag pro Trocknungsgerät. Selbstverständlich können die Preise je nach Gerätetyp noch deutlich höher ausfallen und auch die Mietkosten sind zusätzlich einzukalkulieren. Darüber hinaus ist es empfehlenswert Ihren Energieversorger über den Einsatz der Bautrockungsgeräte zu informieren, damit sich die Verbrauchsmengen nicht in einem höheren Abschlag im Folgejahr niederschlagen. 

Trocknungsverfahren bei der Bautrocknung nach Energiebedarf planen 

Vor dem eigentlichen Einsatz der Trocknungsgeräte sollte man je nach Trocknungsverfahren den Geräteeinsatz bestmöglich planen. Wir stehen Ihnen dafür selbstverständlich gerne beratend zur Seite.

Wer übernimmt die Stromkosten?

Wer die Stromkosten zu tragen hat, hängt vom Anwendungszweck der Trocknungsgeräte ab. Erfolgt der Einsatz der Geräte für den Eigenbedarf z.B. bei einem Neubau oder einer Sanierung, dann sind die Kosten von dem Bauherren bzw. Eigentümer zu tragen. Kommen die Geräte aber im Zuge eines Schadensfalls z.B. eines Wasserschadens zum Einsatz und handelt es sich dabei konkret um einen Versicherungsfall, dann werden die zusätzlichen Stromkosten von der Versicherung getragen. 

Vermietung von effizienten Bautrocknern 

Bei uns erhalten Sie selbstverständlich die für Ihren persönlichen Einsatzzweck passenden Geräte. Gerne beraten wir Sie auch, wie Sie diese bestmöglich und effizient einsetzen. Unsere Geräte erhalten Sie hier: VERMIETUNG

Bautrocknung im Winter 2021: Tipps & Tricks zum Schutz vor Feuchtigkeitsschäden

Winterzeit ist Feuchtigkeitszeit. Gerade im Winter fällt meist deutlich mehr Niederschlag als zu anderen Jahreszeiten. Zudem sind Kälte und Nässe gerade bei Neubauten und Winterbaustellen ein Problem. Aber auch in Miet- oder Eigentumswohnungen sowie im Eigenheim können abfallende Temperaturen und erhöhte Feuchtigkeit Schäden und Schimmelbildung verursachen. Wir geben Ihnen einige Tipps an die Hand, die Sie beachten können, damit Sie gut durch den Winter kommen.

Bautrocknung: Was ändert sich im Winter?

Die Trocknungsverfahren sind im Winter zwar grundsätzlich dieselben, allerdings ist eine gezielte Bautrocknung mit hocheffizienten Trocknungsgeräten aufgrund der hohen Feuchtigkeitsbelastung noch einmal mehr zu empfehlen. Bei offenen Winterbaustellen besteht zum Beispiel die Gefahr von teuren Frostschäden wie etwa geplatzte Rohre. Zudem führen Kälte und Nässe dazu, dass die Bausubstanz nur sehr langsam austrocknet. Da bei einem Neubau gerade zu Beginn des Innenausbaus oft noch eine funktionierende Heizung fehlt, kann sich Feuchtigkeit wie Kondenswasser an den kalten Fenstern und Wänden niederschlagen.

Hier sind bestimmte Bereiche wie das Dachgeschoss oder auch der Keller besonders gefährdet. Somit ist gerade in diesen Fällen eine Bautrocknung sowie eine Winterbeheizung unerlässlich. Hinzu kommt, dass ein nicht ausreichend getrockneter Bau in den Folgejahren einen stark erhöhten Energiebedarf hat, was auch zu höheren Heizkosten führt. Darüber hinaus sind Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelbildung möglich, deren Beseitigung teure Folgekosten nach sich ziehen.

Bautrocknung bei Kälte und Feuchtigkeit

Gerade bei der Errichtung eines Neubaus ist die Trocknung der Bausubstanz besonders wichtig, damit keine langfristigen Feuchtigkeitsschäden entstehen. Beim Bau eines Einfamilienhauses werden z.B. durch Einbau des Estrichs und durch weitere Baumaterialien wie Putz oder Mörtel im Schnitt 1000 Liter Wasser in den Bau gebracht. Im Winter kann durch Niederschläge wie Regen oder Schnee zusätzlich weitere Feuchtigkeit in den Bau eindringen.

Bevor es dann an den Innenausbau gehen kann, ist die Feuchtigkeit zu entfernen. Hier können Fehler gemacht werden, wenn aufgrund einer kurz geplanten Bauzeit wichtige Trocknungsvorgänge nicht erfolgen, sodass die Restfeuchte im Bau verbleiben. Im Winter ist die Herausforderung, die Feuchtigkeit zu entfernen natürlicherweise größer, denn um einen Bau zu trocknen, empfiehlt sich eine gleichbleibende Temperatur zwischen 15 und 20°. Diese hohe Temperatur ist notwendig, da nur warme Luft genug Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Ausreichend Heizen und Lüften

Ob auf der Winterbaustelle eines Neubaus oder auch bei bewohnten Gebäuden: Die erhöhte Feuchtigkeit lässt sich im Wesentlichen nur durch intensives Heizen sowie durch umfangreiches Lüften und somit einem regelmäßigen Luftaustausch reduzieren.

Falls in einem Neubau auf einer Winterbaustelle bereits eine Heizung installiert wurde, steigen die Heizkosten bei häufigen Niederschlägen stark an, wenn keine weiteren Maßnahmen erfolgen. Darüber hinaus ist der Zeitaufwand der natürlichen Austrocknung enorm. Daher sollte hier auf eine zusätzliche Baubeheizung zurückgegriffen werden. Der Prozess der Entfeuchtung kann zudem durch den ergänzenden Einsatz von Ventilatoren noch beschleunigt werden. Die erhöhte Luftzirkulation fördert die Abgabe der Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk und kann dann vom Bautrockner leichter aufgenommen werden. Um für den erhöhten Trocknungsbedarf auf einer Winterbaustelle gut gerüstet zu sein, empfehlen wir gleich zu Beginn der Bauphase die Trocknung mit einzuplanen.

Bei einem bewohnten Gebäude wie einer Wohnung oder auch einem Eigenheim kann es ebenfalls im Winter zu erhöhter Feuchtigkeit kommen. Kommen Wärmebrücken, Mängel in der Bauweise wie z.B. schlechte Isolierungen oder mangelhafte Baumaterialien hinzu, kann noch schneller Feuchtigkeit entstehen oder eindringen. Gerade im Winter kann dies zum Verhängnis werden. Grundsätzlich ist hier natürlich immer die Ursache zu prüfen. Abhilfe können hier je nach Ursprung z.B. ein Austausch bestimmter Materialien (u.a. Abdichtungen, Fenster) schaffen.

Im schlechtesten Fall ist eine Sanierung unausweichlich. Gerade bei baulich ungünstigen Bedingungen (z.B. bei schlecht gedämmten Gebäuden) ist das Lüften und Heizen für ein optimales Wohnklima sehr wichtig. Aber auch bei einer vermeintlich guten Wohnsituation ist das Nutzungsverhalten entscheidend, um Feuchtigkeit zu reduzieren. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit ist nämlich immer das Resultat einer gestörten Klimaregulierung. Tipps zum Thema richtig Heizen und Lüften finden Sie auch in unserem Blogbeitrag:

Professionelle Bautrocknung ist das A und O

Ob Neubautrocknung oder Feuchtigkeitsschaden: Wir sind für Sie da, wenn Sie unsere Trocknungsleistungen benötigen. Bei uns erhalten Sie Rat und Hilfe im Schadensfall und wir kümmern uns um die professionelle Beseitigung.

Sollten Sie Bautrocknungsgeräte und Zubehör mieten wollen, erhalten Sie diese über unsere Webseite unter: VERMIETUNG

Rohrbrüchen bei Kälte vorbeugen: Welche Maßnahmen schützen und wie reagieren Sie im Schadensfall richtig?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die kalte Jahreszeit mit sinkenden Temperaturen Einzug hält. Wintermonate mit klirrender Kälte und Frost gehören zwar irgendwie in diese Jahreszeit, für Wasserleitungen stellen diese aber eine reelle Gefahr dar. Rohrbrüche und defekte Dichtungen können die Folge sein. Dieser Gefahr sind Sie aber nicht schutzlos ausgeliefert. Wir verraten Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihre Leitungen frostsicher machen und was Sie im Schadensfall tun können. 

Rohrbrüche und ihre Folgen 

Wenn stehendes Wasser in den Leitungen gefriert, kann es bei veralteten und schlecht gedämmten Rohren schnell zu Rohrbrüchen kommen. Gerade wenn die Temperaturen längere Zeit unter Null sind, breitet sich das gefrierende Wasser aus und erhöht den Druck auf die Rohrleitungen. Wenn nichts unternommen wird, frieren die Rohre komplett ein. Meist im Frühjahr, wenn das Eis wieder schmilzt, kann das Wasser dann ungehindert austreten und teure Folgeschäden sind vorprogrammiert. Die Beeinträchtigungen der Leitungen stellen Sie ungünstiger Weise meist erst dann fest, wenn das Rohr bereits geplatzt ist bzw. bereits Wasserschäden entstanden sind. 

Machen Sie Ihre Leitungen gegen Rohrbrüche winterfest

Spätestens dann, wenn die Wettervorhersage frostige Tage meldet, sollten Sie zeitnah reagieren. Glücklicherweise gibt es einige Vorkehrungen, die Sie treffen können, damit der Frost Ihren Rohren nichts anhaben kann. 

1) Leitungen regelmäßig überprüfen

Freiliegende Leitungen sind umfangreich auf Defekte oder Undichtigkeiten zu prüfen. Werden Mängel identifiziert, sollten diese schnellstmöglich von einem Fachmann behoben werden. 

2) Wasserleitungen in unbeheizten Umgebungen abstellen

Wenn Sie Leitungen haben, die sich draußen bzw. in ungeheizten Räumen befinden und selten genutzt werden, sollten Sie diese vorsichtshalber abstellen, da diese besonders anfällig für Frosteinwirkungen sind. Ist dieses nicht möglich, sollten Sie zumindest versuchen diese regelmäßig aufzudrehen, da bewegtes Wasser seltener gefriert. Diese Maßnahme schützt aber nur bedingt und ist bei längeren Kälteperioden nicht ausreichend. Grundsätzlich sollten Sie alle Wasserleitungen, die sich im Außenbereich befinden und die im Winter nicht genutzt werden, entleeren. Achten Sie dabei darauf, dass das Ventil offen gelassen wird. Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten zudem die Hauptabsperrhähne geschlossen werden. 

3) Rohre vor kalten Temperaturen schützen

Grundsätzlich sollten die Rohre nicht zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt sein. Daher sollten Sie dafür sorgen, dass nicht nur häufig genutzte sondern insbesondere auch unbenutzte Räume ausreichend beheizt sind. Ist eine Beheizung nicht vollumfänglich möglich, können Metallrohre mit elektrischen Heizbändern auch selbst beheizt werden. Wenn die Rohrleitungen frei liegen, können diese mit wärmedämmendem Isoliermaterial geschützt werden. Werden die Rohre durch Zugluft von außen abgekühlt, sollten zudem die Isolierungen bei Fenstern oder Türen geprüft werden. Stellen Sie fest, dass eine Leitung zugefroren ist, sollten Sie versuchen diese z.B. mit warmen Wasser aufzutauen. 

Die richtigen Maßnahmen im Schadensfall 

Was können Sie tun, wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Rohrbruch gekommen ist? Hier sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate ziehen, der den Schaden professionell begutachtet. Als Laie ist es häufig schwer, das Ausmaß des Schadens einzuschätzen, insbesondere wenn bereits Schäden im Mauerwerk entstanden sind. Wenn Sie feststellen, dass Wasser austritt, sollten Sie als Erste-Hilfe-Maßnahme zunächst einmal das Hauptwasserventil abdrehen und die Hähne am Ende der zugefrorenen Leitung komplett aufdrehen, damit das aufgetaute Wasser ablaufen kann. Da ein Rohrbruch je nach Umfang des Schadens hohe Kosten verursachen kann, sollten Sie möglichst schnell handeln, damit Schäden und Folgeschäden weitestgehend begrenzt werden. Eine zügige Reparatur ist hier unerlässlich. Zudem sollten Sie rechtzeitig Kontakt mit der Versicherung aufnehmen, damit die Schadensregulierung in die Wege geleitet werden kann. 

Professionelle Bautrocknung im Schadensfall 

Um die nach einem Rohrbruch entstandenen Feuchtigkeitsschäden zu beheben, sollte eine vollständige und gründliche Trocknung erfolgen. Je nachdem, wo die Feuchtigkeit entstanden ist, können wir Sie mit dem richtigen Trocknungsverfahren unterstützen. Bei einem Schadensfall oder offenen Fragen zu Trocknungsmethoden nach einem Rohrbruch, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. 

Sollten Sie selber Bautrocknungsgeräte und Zubehör mieten wollen, erhalten Sie diese über unsere Webseite unter:

https://www.bautrocknung-nrw.de/produkt-kategorie/vermietung/

Häufig gefragt: Ihre Fragen rund um das Thema Bautrocknervermietung und unsere Antworten

Sie haben Feuchtigkeitsprobleme und überlegen sich einen Bautrockner zu mieten? Auch professionelle Bautrocknungsgeräte können heute schnell und problemlos angemietet werden. Je nach Anwendungsfall gibt es das jeweils passende Gerät. Dennoch ist die Entscheidung für oder gegen ein Mietgerät nicht immer leicht. Im Zusammenhang mit einer Bautrocknervermietung werden uns als Bautrocknungsunternehmen immer wieder Fragen gestellt. Wir möchten Ihnen einige der uns häufig gestellten Fragen vorstellen und beantworten. So sind Sie bestens gewappnet, wenn sich die Frage nach der Mietung eines Trocknungsgerätes stellt. 

Bautrocknermietung: Wann kann das sinnvoll sein?

Bei der Beantwortung der Fragestellung kommt es immer darauf an, aus welchem Grund ein Bautrockner benötigt wird. Für eine professionelle Bautrocknung z.B. bei einem großen Wasserschaden ist immer ein Fachmann zu Rate zu ziehen. Bei einer fehlerhaften Anwendung u.a. durch zu kurze Trocknungszeiten oder falsche Aufstellung des Trocknungsgerätes kann es nämlich zu Schäden wie Schimmelbildung kommen. Handelt es sich aber z.B. um kleinere Feuchtigkeitsschäden an Oberflächen oder um die Trocknung von zu langsam trocknenden Neubauten kann es sinnvoll sein, Trocknungsgeräte zu mieten. Bei Neubauten beispielsweise ist die Gerätemiete inklusive Stromverbrauch wesentlich geringer als die Kosten für die zwischenzeitliche einer „doppelten Miete“ bis zum Einzug. Darüber hinaus verhindert eine ausreichend durchgeführte Trocknung teure Folgekosten die durch Restfeuchte im Mauerwerk entstehen können. 

Braucht man zur Bedienung des Mietgerätes spezielle Vorkenntnisse?

Für den Einsatz eines Trocknungsgeräts benötigen Sie erst einmal keine speziellen Vorkenntnisse oder technischen Erfahrungen. Beim Anmieten eines Geräts sowie des Zubehörs werden Sie bei den meisten Anbietern in der Regel eingewiesen. Sie erhalten die wichtigsten Informationen zum Aufstellen und der Bedienung der Mietgeräte und auf Wunsch wird häufig auch ein Aufstellungs- und Installationsservice angeboten. 

Wie viele Trocknungsgeräte werden benötigt?

Grundsätzlich hängt die Anzahl der Trocknungsgeräte vom Trocknungseinsatz und der damit einhergehenden Raumgröße ab. Daher wird bei allen Geräten eine realistische Maximalfläche angegeben. Bei größeren Flächen können die Maximalflächen aufaddiert werden, um die Anzahl der Geräte zu bestimmen. 

Wie lange müssen Bautrockner betrieben werden?

Wie lange ein Trocknungsgerät gemietet werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auch hier ist wieder das Anwendungsgebiet entscheidend. Bei einer Neubautrocknung hängen die Trocknungszeiten u.a. vom eingesetzten Material, klimatischen Bedingungen und der Raumtemperatur ab. Hier geht man in der Regel von ca. 4 Wochen aus. Bei Wasserschäden variiert die Trocknungszeit. Diese kann nach Ausmaß des Wasserschadens zwischen 14 Tagen und mehreren Monaten liegen, wenn die Substanz sehr angegriffen ist. Im letzteren Fall sollte aber definitiv ein professionelles Bautrocknungsunternehmen zu Rate gezogen werden. 

Was muss beim Betrieb eines gemieteten Bautrockners beachtet werden?

Bautrockner sind grundsätzlich recht einfach zu bedienen. Beim Einsatz ist aber darauf zu achten, dass alle Fenster geschlossen sind und der Wasserbehälter mehrmals am Tag geleert wird. Bei Temperaturen unter 10 Grad sollte über den Einsatz zusätzlicher Elektroheizlüfter nachgedacht werden. Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass Bautrocknungsgeräte für den Dauereinsatz ausgelegt sind. Somit sind auch immer die dadurch entstehenden Stromkosten zu berücksichtigen. 

Wird neben dem Bautrockner noch zusätzliches Zubehör benötigt?

Bei niedrigen Raumtemperaturen kann wie bereits beschrieben eine zusätzliche Beheizung sinnvoll sein, damit der Bautrockner seine Arbeit auch effektiv verrichten kann. Bei großen oder verwinkelten Räumen sowie niedrigen Raumtemperaturen sollte der Einsatz von Ventilatoren in Erwägung gezogen werden. Gerade in diesen Fällen werden sie sehr häufig aufgestellt. Ventilatoren sorgen grundsätzlich für eine gute Luftzirkulation und können die Trocknungsleistung enorm beschleunigen. So kann die Einsatzzeit des Bautrockners verkürzt werden.  

Wo kann ich Bautrockner anmieten?

Bautrocknungsgeräte sowie viele weitere Geräte und Zubehör erhalten Sie bei uns. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Webseite unter:

https://www.bautrocknung-nrw.de/produkt-kategorie/vermietung/

Sollten Sie Fragen zu unseren Mietgeräten haben oder doch eine professionelle Bautrocknung von uns persönlich benötigen, dann sprechen Sie uns gerne jederzeit an. Wir ermitteln die passenden Geräte, beraten Sie gerne über die jeweiligen Einsatzzwecke und helfen Ihnen auch bei Fragen zur Aufstellung bzw. Installation weiter. Mit unseren Trocknungsgeräten sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Professionelle Bautrockner vs. herkömmliche Haushaltsluftentfeuchter – Wann ist es sinnvoll sich für ein Profigerät zu entscheiden?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Bautrockner und Haushaltsluftentfeuchter im Prinzip identische Geräte sind. Auch wenn sie sich in gewissen Funktionen ähneln, gibt es aber teils fundamentale Unterschiede zu berücksichtigen, die für den jeweiligen Einsatzzweck entscheidend sind. Damit Sie für sich das passende Gerät wählen können, möchten wir Ihnen die Unterschiede der beiden Geräte vorstellen und Ihnen zeigen, in welchen Fällen Sie sich auf jeden Fall für einen professionellen Bautrockner entscheiden sollten. 

Was ist ein Bautrockner und wie funktioniert er?

Ein Bautrockner ist ein Gerät, um Räume oder Häuser zu entfeuchten und trockenzulegen. 

Um dies zu gewährleisten, vollzieht das Gerät einen hocheffizienten Trocknungsprozess in einer bestimmten Abfolge. 

Damit die Feuchte aus der angesaugten Luft kondensieren kann, muss ihre Temperatur unter den Taupunkt abgekühlt werden. Dies geschieht am Verdampfer des Trocknungsgerätes, der durch Hindurchleitung eines druckreduzierten Kältemittels sehr stark abgekühlt wird.

Ohne technische Gegenmaßnahmen brächte dieses Abkühlungsverfahren jedoch ein fatales Manko mit sich: Der Verdampfer beginnt bei Temperaturen von 16 °C bis 17 °C zu vereisen und die immer weiter fortschreitende Eisbildung würde zuletzt nicht nur zur stetigen Leistungsabnahme führen, sondern zu einem Totalausfall des gesamten Systems.

Aus diesem Grund ist jeder Kondenstrockner mit einer Vorrichtung zur regelmäßigen Enteisung des Verdampfers ausgestattet – der Abtauautomatik, und hier liegt auch der entscheidende Unterschied zwischen professionellen Bautrocknern und herkömmlichen Haushaltsluftentfeuchtern (Quelle: Trotec).

Was ist ein Haushaltsluftentfeuchter?

Ein haushaltsüblicher Luftentfeuchter, wie ihn viele zu Hause haben, verfügt über ähnliche Funktionen wie ein Bautrockner. Auch dieser saugt feuchte Luft an, um diese in getrockneter Form in den Raum zurückzugeben. Im Gegensatz zum Bautrockner arbeitet ein Luftentfeuchter hauptsächlich mit Absorption. Gerade Geräte ohne eingebauten Ventilator nutzen Materialien wie Granulat oder Silica-Gel, um darüber Feuchtigkeit aufzusaugen.

Der Einsatzbereich eines Luftentfeuchters betrifft vorwiegend Räume, in denen sich viel Nässe ansammeln kann. Meistens sind dies Kellerräume, Küchen, Schlafzimmer oder Badezimmer. In der Regel sind in solchen Räumen, wenn überhaupt, nur schmale Fenster vorhanden und die Möglichkeiten zum Lüften daher begrenzt. Aufgrund seiner Kompaktheit verwenden viele Leute Luftentfeuchter auch gerne im Sommer, um die dann oft schwüle Luft zu entfeuchten.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Bautrocknern und Haushaltsluftentfeuchtern?

Auch wenn beide Geräte in ihrer Funktionsweise teils ähnlich sind, hängt die Wahl für eines der Geräte immer vom eigentlichen Anwendungszweck ab. Ein Luftentfeuchter trocknet in der Regel die Luft nur in einem einzelnen Raum. Ein Bautrockner kann hingegen mehrere Räume oder gar einen ganzen Bau entfeuchten. Dieser ist im Vergleich zum Haushaltsluftentfeuchter entsprechend leistungsfähiger, um innerhalb kurzer Zeit viel Wasser aus der Luft zu entziehen. 

Wann ist der Einsatz eines professionellen Bautrockners sinnvoll?

Ein Bautrockner spart gerade bei einem Neubau Zeit und Geld. Ein vollständig getrocknetes Mauerwerk erfordert keine zusätzlichen Heizmaßnahmen, durch die ein Bauherr gerade in den ersten Jahren nach dem Hausbau enorme Kosten spart. Zusätzlich vermeidet eine schnelle Bautrocknung teure Folgeschäden, die durch Feuchtigkeit im Neubau entstehen können wie z. B. Schimmelschäden. Früher war es üblich, einen Rohbau über ein oder gar mehrere Jahre austrocknen zu lassen. Heutzutage müssen Hausbauten schneller gehen, weshalb ein Trockner hier entscheidend nachhelfen kann.

Was ist beim Einsatz eines Bautrockners zu beachten?

Hat ein Bautrockner keinen Ablauf, ist der Wasserbehälter mehrmals am Tag zu leeren, weil der Trockner sonst nicht richtig funktioniert oder das Wasser unkontrolliert austreten kann. Da ein solches Gerät mit einer entsprechenden Leistung ausgestattet ist, ist mit einem höheren Stromverbrauch zu rechnen. 

Darüber hinaus ist die Trocknungszeit zu berücksichtigen. Das Mauerwerk sollte nicht zu schnell und insgesamt auch nicht zu trocken werden, da sonst Schäden wie z. B. Risse auftreten können. Zusätzlich ist die Umgebungstemperatur entscheidend für die Effizienz, mit der das Gerät seine Arbeit erledigt. So arbeitet es bei Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad am besten. Sollten gerade etwa während der Wintermonate kühlere Bedingungen herrschen, empfiehlt sich der zusätzliche Einsatz von Heizkörpern bzw. Elektroheizlüfter.

Unser Fazit

Bevor Sie eine Entscheidung über die Wahl eines Trocknungsgeräts fällen, überlegen Sie sich vorher ganz genau, was sie eigentlich entfeuchten möchten. Für ein einzelnes Zimmer reicht gegebenenfalls auch ein handelsüblicher Luftentfeuchter aus. Um aber ganze Mauerwerke oder Rohbauten trocken zu legen, sollten Sie auf einen professionellen Bautrockner setzen.  

Sie benötigen unseren fachmännischen Rat zum Thema Bautrocknung? Kein Problem, wir stehen Ihnen bei allen Fragen und Anliegen zur Seite. Wir informieren Sie gerne ganz individuell über den Einsatz von professionellen Trocknungsgeräten. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit. Wir freuen uns auf Ihr Anliegen!

Schäden durch Hochwasser – so schützen Sie Ihr Haus, so reagieren Sie im Schadensfall!

Die Hochwasser der vergangenen Tage in Teilen Deutschlands bewegten das ganze Land. Viele Menschen stellen sich nun die Frage, wie sie ihre Häuser schützen können. Wir stellen Ihnen einige Tipps vor, wie Sie die nötige Vorsorge schon weit vor einem Hochwassereintritt treffen können. Ebenso möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihr Haus vor einem nahenden Hochwasser absichern und wie Sie ggf. nach den Fluten am schnellsten Ihren Schaden beseitigen.

Wie kommt es zu Hochwasser?

Hochwasser sind zeitlich begrenzte Ereignisse, in denen Wasser aus Flüssen oder Bächen auf trockenes Gebiet übertritt. Diese haben vielfältige Ursachen. Oft hängen Fluten mit großen Mengen an Regen zusammen. Gerade in den letzten Jahren traten vermehrt Flutwellen bedingt durch Starkregen auf. Ihre Zahl dürfte in den nächsten Jahren nicht geringer werden, nicht zuletzt aufgrund des Klimawandels.

Neben kurzen, heftigen Regenfällen begünstigen auch durchgehende Niederschläge Hochwasser. Diese werden oftmals durch sich langsam bewegende Hoch- und Tiefdruckgebiete verursacht, die ebenso als Folge des Klimawandels gesehen werden. In einem solchen Fall regnet es über Tage oder gar Wochen hinweg im gleichen Gebiet. Irgendwann nehmen dann Böden und Flüsse kein Wasser mehr auf und es kommt zu Überflutungen. 

Flüsse und Bäche verbinden sich zudem mit dem Grundwasser. Wenn diese kein Wasser mehr aufnehmen können, hat dies Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel. Steigt dieser zu hoch, kann auch aus dem Untergrund Wasser in die Häuser eindringen.

Wie können Sie sich vor Hochwasser schützen?

Hochwasser betrifft nicht nur gefährdete Gebiete, sondern auch vermeintlich sichere Gegenden. Wenn die Kanalisation die hohen Regenmengen nicht mehr aufnehmen kann oder der kleine Bach zum reißenden Strom wird, sind viele Anwohner von den Folgen betroffen. 

Grundsätzlich bietet sich der Abschluss einer Versicherung an, die ausdrücklich Hochwasserschäden und die Folgen von Starkregen abdeckt. Leider entspricht es den Tatsachen, dass viele Hausrat- oder Gebäudeversicherungen derartige Schäden nicht übernehmen. Hierzu empfehlen wir, sich bei der Versicherung genauestens zu informieren und ggf. Ihre Versicherungspolicen anzupassen. 

Der Gebäudeschutz vor Hochwasser beginnt am besten beim Neubau selber. Wer es einrichten kann, baut sein Heim gleich etwas höher, etwa auf Stelzen. Eine solche Maßnahme fällt bei einem bereits bestehenden Haus natürlich schwerer und kostet entsprechend. 

Doch nicht nur für Neubauten, sondern auch für ältere Gebäude gibt es Möglichkeiten Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dazu zählt u.a. der Fassadenanstrich mit einer wasserdichten Farbe. Überprüfen Sie zusätzlich die Außenseiten des Hauses auf Risse oder Spalten und dichten Sie diese mit einer speziellen Dichtmasse ab. Mit diesen Maßnahmen verhindern Sie, dass Wasser durch Ihr Gemäuer dringt und Schäden am Mauerwerk verursacht. Druckwasserdichte Fenster und Türen reduzieren zudem die Wahrscheinlichkeit von eindringendem Wasser.

Eine Schwachstelle vieler Häuser bei Hochwasser ist der Keller. Auch hier können Sie Schäden vorbeugen. 

Was tun bei einer Hochwasserwarnung?

Bei einer vorhergesagten Überflutung dürfen Sie keine Zeit verlieren. Oberste Priorität haben natürlich Ihre Sicherheit und die Ihrer Angehörigen. Erst wenn diese an einem sicheren Ort sind, können Sie sich um den Schutz Ihres Hauses bemühen. 

Der Klassiker beim Hochwasserschutz sind Sandsäcke. Diese können befüllt erworben oder auch selber gefüllt werden. Platzieren Sie diese vor allen Öffnungen wie Türen oder Fenster, durch die Wassermassen eindringen könnten. Sandsäcke können große Teile des Wassers fernhalten, bieten aber keinen Komplettschutz. Eine Sperrvorrichtung für Türen und Fenster ist sehr effektiv, aber ebenso kostenintensiv. 

Auch wenn Sie bereits über druckwasserdichte Fenster verfügen, kann eine zusätzliche Abdichtung mit Silikon sinnvoll sein. Ebenso sollten Abflüsse versiegelt werden. Das Anbringen von Sperrholz an Fenster und Türen ist eine weitere gute Möglichkeit, um die Massen an Wasser zurückzuhalten.

Leeren Sie zudem Räume, die bei Hochwasser besonders gefährdet sind. Dazu zählen u.a. Kellerräume. Diese sind zusätzlich von eindringendem Grundwasser besonders betroffen. Schaffen Sie also so viele Gegenstände wie möglich von dort weg. Vor allem gefährliche Stoffe und Chemikalien können bei Kontakt mit Wasser große Schäden anrichten. Falls Sie eine Ölheizung haben, sichern Sie den Tank gegen Auftrieb. Wichtig: Sichern Sie die Kellerräume nur solange keine akute Gefahr durch das Hochwasser besteht! Sollte Wasser eindringen, verlassen Sie ihn sofort, da sich der Raum schnell mit Wasser füllen kann!

Überprüfen Sie zudem die Rückstauklappen. Diese sorgen dafür, dass Wasser aus der Kanalisation nicht zurückfließt. Schalten Sie schließlich Heizungen und elektrische Geräte ab, mindestens in gefährdeten Räumen, wenn nicht sogar im ganzen Haus. Damit minimieren Sie mögliche Gefahren für eventuelle Aufräumarbeiten.

Was sollten Sie nach dem Hochwasser machen?

Natürlich sollten Sie nach einem Hochwasser Ihr Haus erst wieder betreten, wenn sich die Wassermassen beruhigt haben. Im besten Fall warten Sie lieber auf die Genehmigung der Einsatzkräfte vor Ort. Wenn die Situation sicher ist, machen Sie als Erstes eine Aufnahme aller Schäden und geben diese an Ihre Versicherung weiter. 

Danach geht es ans Aufräumen. Wasserreste und Schlamm sind unverzüglich aus dem Haus zu entfernen. Trocknen Sie danach so schnell wie möglich alle Räume, um Bauschäden und Schimmel zu vermeiden. Heizgeräte oder Bautrockner beschleunigen den Prozess enorm.

Aus aktuellem Anlass in eigener Sache

Als Bautrocknungsunternehmen versuchen wir zu helfen, wo es möglich ist. 

Da wir aktuell tagtäglich viele Anfragen erhalten, kann es zu längeren Vorlaufzeiten bei der Bearbeitung Ihrer Anfragen kommen. Auch unsere Bautrocknungsgeräte werden zurzeit massiv angefragt, sodass wir auch hier längere Vorlaufzeiten zu verzeichnen haben. Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Auch wenn wir momentan nicht sofort vor Ort sein können, werden wir Sie trotzdem gerne zu Ihrem Schadensfall beraten. Ihre Schadensmeldung geht einfach und direkt über unser Schadensformular: https://www.bautrocknung-nrw.de/unser-service/schadensmeldung/

Wir bemühen uns auf jeden Fall, Ihnen schnellstens zu antworten. Natürlich freuen wir uns aber auch jederzeit über Ihren persönlichen Kontakt unter 02867/908210-0.

Hilfe im Schadensfall: Wer kommt bei Wasser- und Elementarschäden für die Kosten auf?

Ein Schadensfall durch Wasser oder äußere Natureinflüsse in Wohnung oder Eigenheim ist immer ein großes Ärgernis. Da die Kosten und Folgekosten schnell hohe Dimensionen erreichen können, haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt, damit Sie nicht in die Kostenfalle tappen.

Was sind eigentlich Wasser- und Elementarschäden?

Bei den beiden Schadensformen ist entscheidend, wie die Schäden genau verursacht wurden. Elementarschäden werden, wie der Name schon vermuten lässt, durch die Elemente bzw. die Natur verursacht. Bei den sogenannten Elementargefahrenquellen unterscheidet man zwischen Hochwasser, Überschwemmungen, Hagel, Sturm, Erdrutsch, Lawinen, Schneedruck, Steinschlag, Felssturz und Feuer. Bei Wasserschäden hingegen werden die Schäden innerhalb des Gebäudes durch austretendes Wasser z.B. durch defekte Leitungen und Rohre oder von außen eingedrungenes Wasser verursacht. Bei den Versicherungen von Wasser- und Elementarschäden unterscheidet man grundsätzlich zwischen der Gebäudeversicherung und der Hausratversicherung. Welche Versicherung bei Wasser- und Elementarschäden greift, hängt davon ab, was genau beschädigt wurde.

Wann greift die Gebäudeversicherung, wann die Hausratversicherung?

Die Gebäudeversicherung ist eine Sachversicherung und deckt Schäden am Gebäude, Nebengebäuden sowie Garagen ab. Das Haus steht unter Wasser und greift die Hauswände an, ein heftiger Sturm hat Teile des Daches zerstört, durch einen Blitzeinschlag kam es zu einem Brand? Hier greift die Gebäudeversicherung, da die Elementarschäden das Gebäude direkt betreffen. Eine Gebäudeversicherung benötigen Sie ausschließlich als Eigentümer und nicht als Mieter. Die Hausratversicherung schützt Ihren kompletten Hausrat von Möbeln über Kleidung bis hin zu Elektrogeräten. Durch eine Überschwemmung oder einen Brand sind Ihre Möbel, Elektrogeräte und Kleider nicht mehr zu retten? Bei Elementarschäden von beweglichen Sachen im Haushalt, die nicht mit dem Gebäude verbunden sind, greift die Hausratversicherung. 

Bei Wasserschäden, die nicht durch eine Überschwemmung verursacht werden, verhält es sich ähnlich. Wenn Wasser austritt z. B. bei einer undichten Leitung, wenn Wasser von außen in das Haus eindringt z. B. bei defekten Dichtungen an Fenster und Türen oder wenn durch Frostschäden Wände, Böden oder Decken nass sind, greift die Gebäudeversicherungen. Wird durch diese Sachverhalte beweglicher Hausrat zerstört, greift die Hausratversicherung. 

Diese genannte Aufteilung ist eindeutiger, wenn Sie Eigentümer sind und das Eigentum selbst nutzen. Wenn Sie Eigentümer von Mietwohnungen sind, sollten Sie genau prüfen, ob Ihre Versicherung oder die der Mieter im Einzelfall greifen. Wenn Mieter beispielsweise selber bestimmte bauliche Änderungen an der Mietwohnung vorgenommen haben, dann ist dieser oder seine Versicherung im Schadensfall zur Verantwortung zu ziehen. 

Der Umfang der jeweiligen Versicherung ist mit dem eigenen Versicherungsanbieter zu klären. Die Versicherungsarten können durch weitere Vertragselemente oder Zusatzversicherungen erweitert werden. 

Ihr Bautrocknungssachverstand bei Wasserschäden

Wenn der Schadensfall komplex ist und es schwierig wird, sich über den Schadensfall einen sachgerechten Überblick zu verschaffen, empfiehlt es sich einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen. Neben den fachgerechten Leistungen zur Beseitigung von Wasserschäden, bieten wir Ihnen ein umfangreiches Leistungsspektrum rund um die Beratung zur Bautentrocknung. Ralf Liesner ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Bautentrocknungsgewerbe durch die Handwerkskammer Münster. Neben der Ausarbeitung diverser Gutachten, zu denen auch Versicherungsgutachten zählen, übernimmt Ralf Liesner auch gutachterliche Stellungnahmen. Im Bereich der Bautentrocknung werden unter anderem Feuchtemessungen und Bauzustandsanalysen durchgeführt. Selbstverständlich steht Ralf Liesner allen Klienten auf Wunsch vor und während der Trocknungsmaßnahmen beratend zur Seite und gibt professionelle Hilfestellungen bei der Abwicklung von Wasserschäden.

Sie benötigen genau jetzt schnelle Hilfe? Wir sind für Sie da. Wir unterstützen Sie mit Sachverstand nicht nur bei der Schadensregulierung, sondern auch bei der Beseitigung Ihrer Schäden. Melden Sie uns Ihren Schadensfall und wir kümmern uns umgehend um eine schnelle, unkomplizierte und einwandfreie Lösung. Ihre Schadensmeldung geht einfach und direkt über unser Schadensformular: https://www.bautrocknung-nrw.de/unser-service/schadensmeldung/

Wir freuen uns aber auch jederzeit über Ihren persönlichen Kontakt unter 02867/908210-0.

Feuchtigkeit am Neubau: Was kann man tun, um Feuchtigkeit und Bauschäden zu vermeiden?

Das lang ersehnte Eigenheim liegt in greifbarer Nähe. Mit dem Einzug ist es aber oft nicht getan, da häufig noch Restfeuchtigkeit in der Bausubstanz verbleibt. Kann diese Feuchtigkeit nicht entweichen, kann es zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung kommen. Damit Ihr Traum nicht zum Albtraum wird, sollte schon in der Bauphase dem Thema Entfeuchtung Beachtung geschenkt werden. Wir haben hierzu einige wissenswerte Informationen und Tipps zusammengefasst.

Warum entsteht Feuchtigkeit am Neubau?

Die sogenannte Neubaufeuchte entsteht durch die eingesetzten Baustoffe wie unter anderem Beton, Mörtel und Estrich. Zusätzlich kann durch Wetterbedingungen wie Regenwetter Feuchtigkeit in das Haus eindringen. Neubaufeuchte lässt sich folglich nicht gänzlich vermeiden. Aufgrund der heutzutage sehr kurzen Bauzeiten bei vielen Bauprojekten findet die notwendige Bautrocknung leider häufig nicht vollumfänglich statt. Nach der Bauphase wird die Bausubstanz oft so übergeben, dass nachträglicher Trocknungsbedarf bestehen bleibt. Bis ein Neubau vollständig von Restfeuchte befreit ist, können etwa zwei bis drei Jahre vergehen. Somit erfolgt die vollständige Entfeuchtung erst viel später nach dem Einzug.

Schon in der Bauphase auf Bautrocknung achten

Je umfangreicher eine Bautrocknung bereits in der Bauphase stattfindet, desto weniger Nachtrocknungsbedarf besteht nach dem Einzug in die eigenen vier Wände. Viele Bauherren unterschätzen oft, wie viel Feuchtigkeit noch in einem Rohbau steckt und verzichten auf eine professionelle Bautrocknung. Die Folgen können fatal sein. Feuchtigkeitsschäden respektive Schäden an der Bausubstanz können hohe Kosten verursachen. Daher sind bereits beim Bauprojektplan Bautrocknungszeiten einzukalkulieren. Hier sollte Hilfe von einem Fachmann in Anspruch genommen werden, um sinnvolle Trocknungsmaßnahmen und Trocknungszeiten einplanen zu können. 

Regelmäßig Lüften und Heizen

Häufig begrenzt die Zeit bis zum Einzug eine vollständige Bautrocknung, sodass sich immer noch Restfeuchte im Mauerwerk befindet. Diese Restfeuchte kann zu weitreichenden Schäden führen, die nicht nur kostenintensiv sein können, sondern auch gesundheitliche Folgen verursachen können. Daher gilt es, auch nach dem Einzug klima- und trocknungsfördernde Maßnahmen zu beachten. Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem regelmäßiges Lüften und sinnvolles Heizen. Durch den regelmäßigen Luftaustausch durch täglich mehrfaches Stoßlüften wird eine zu hohe Raumluftfeuchte vermieden. Die optimale Luftfeuchte liegt je nach Raum bei maximal 60 Prozent, im Badezimmer bei maximal 70 Prozent. Mit einem Hygrometer lassen sich die Feuchtigkeitswerte sehr gut bestimmen. Sind z.B. Fenster regelmäßig beschlagen, ist dies auch ein Hinweis auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. 

Neben dem regelmäßigen Lüften der Innenräume sollte besonders nach dem Einzug in den Neubau darauf geachtet werden die Räumlichkeiten konsequent zu heizen. Dabei ist es sinnvoll nicht nur in den Wintermonaten zu heizen, sondern ja nach Witterung auch unterjährig, damit möglichst viel Neubaufeuchte entzogen werden kann. Optimal ist immer die Kombination aus Heizen mit regelmäßigen Stoßlüftungen, um möglichst viel Feuchtigkeit zu beseitigen und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima zu schaffen. 

Zusätzliche Feuchtigkeit vermeiden

Im Alltag entsteht durch die Nutzung der Wohnräumen zusätzlich Feuchtigkeit. Um diese auf ein Minimum zu begrenzen, sollte auf typische Feuchtigkeitsquellen geachtet werden. Dazu zählt beispielsweise im Bad nicht zu heiß und zu lange zu duschen beziehungsweise auch hier ausreichend zu lüften. Ebenso sollte Wäsche nicht in den Räumlichkeiten getrocknet werden und beim Kochen darauf geachtet werden gleichzeitig die Abzugshaube einzuschalten.

Wände freihalten

Um Neubaufeuchte zu entziehen ist es wichtig, dass die Luft zirkulieren kann und die Wände atmen können. Daher sollte man insbesondere in den ersten Jahren nach dem Einzug darauf verzichten Wandverkleidungen und großflächige Bilder anzubringen. Möbel sollten nicht nur bei Außenwänden zur Vermeidung von Schimmelbildung, sondern grundsätzlich nur mit Abstand zur Wand aufgestellt beziehungsweise angebracht werden. Ebenfalls sollte man bei Farben und Tapeten darauf achten, dass diese atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend sind. 

Wir sind Ihr Bautrocknungsspezialist beim Neubau

Wir sind nicht nur bei Feuchtigkeitsschäden für Sie zur Stelle. Schon während der Bauphase unterstützen wir Ihre Baumaßnahmen durch gezielte Bautrocknung, egal ob Sie privat oder gewerblich bauen. Ein trockener Bau garantiert Ihnen immer eine deutliche Zeitersparnis und gleichzeitig können Schäden durch Neubaufeuchte vermieden werden. 

Sollten Sie Fragen zu unseren Leistungen oder unseren Geräten haben, freuen wir uns jederzeit auf Ihre Nachricht!

Sanierungsbedürftige Wasserleitungen: Was gibt es zu beachten, um Wasserschäden zu vermeiden?

In älteren Gebäuden sind häufig noch alte Wasserleitungen verlegt, die Risiken für Wasserschäden darstellen können. Doch wann müssen alte Wasserleitungen wirklich ausgetauscht werden, was ist dabei zu beachten und welche Möglichkeiten gibt es, die Risiken für Wasserschäden zu minimieren? Wir haben hierzu einige Tipps zusammengefasst.

Bei alten Wasserleitungen sind Wasserschäden nur eine Frage der Zeit.

Je älter die Wasserleitungen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Undichtigkeiten oder zu einem Rohrbruch kommt. Meist werden die Leitungen erst erneuert, wenn es zu einem Schadensfall gekommen ist. Dabei wären mit regelmäßigen Wartungen und notwendigen Sanierungen Schäden vermeidbar. Viele Hausbesitzer scheuen aber die hohen Sanierungskosten. Allerdings können die Folgekosten nach einem Wasserschaden möglicherweise noch höher ausfallen und auch nicht immer greift die Gebäudeversicherung im Schadensfall, da einige Versicherungen die Verträge angepasst haben.

Leitungen regelmäßig prüfen

Wann Wasserleitungen saniert oder komplett ausgetauscht werden sollten, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Viele Sachverständige und Versicherungen gehen von einer Zeit von etwa 30 Jahren aus, nach der Rohrleitungssysteme spätestens geprüft oder gar saniert werden sollten. Es kann aber auch früher zu Materialschwäche kommen. Da Wasserleitungen immer wieder Material an das Wasser abgeben und ebenfalls äußere Faktoren wie Temperaturschwankungen und Kondensation das Material schwächen, können die Leitungen nachgeben. Somit sind Wasserschäden vorprogrammiert. Aber auch Hygieneaspekte wie zum Beispiel die Keimzahl im Wasser sind bei alten Rohren zu berücksichtigen. Wer dem vorbeugen will, sollte die Wasserleitungen regelmäßig prüfen und auch einen Trinkwasser-Check durchführen lassen.

Nicht am falschen Ende sparen

Auch billige Materialien, die verbaut wurden, sind eine tickende Zeitbombe. Mangelhafte Dichtungen und Rohrverbindungen sorgen laut IfS-Statistiken für jeden vierten Schaden. Häufig sind auch günstige Armaturen Ursache für Wasserschäden. Daher sollte man sich entsprechend beraten lassen und nicht zu minderwertigen Materialien greifen.

Neben der Auswahl der richtigen Materialien gibt es mittlerweile auch Leckagenwarnsysteme, die schon bei vielen Hausbesitzern im Einsatz sind. Diese dienen der frühzeitigen Schadensprävention und werden von einigen Versicherungen gefördert. Diese Systeme werden dort, wo Wasserleitungen verbaut sind, wie zum Beispiel in Küche oder Bad, angebracht. Diese Systeme warnen durch Auslösen eines Alarms und gleichzeitiger Nachricht an das Handy des Hausbesitzers oder an einen Wartungsdienst, sobald es zu Leistungsschäden kommt. Manche Systeme verfügen sogar über intelligente Wassersperrventile, die einen Wasseraustritt direkt verhindern.

Wann sollten Sie aktiv werden?

Neben der regelmäßigen Prüfung der Leitungen kommen Sie irgendwann nicht umhin Materialien oder gar das gesamte Rohrsystem auszutauschen. Aufgrund der Prüfungen und des Richtwertes zur Haltbarkeit der Leitungen haben Sie einen ungefähren Überblick über den Zustand der Anlage. Grundsätzlich empfehlen wir die Erneuerungen am besten mit anderen Renovierungs- oder Sanierungsvorhaben zu kombinieren. So fallen die Kosten dafür insgesamt geringer aus.

Im Schadensfall auf den richtigen Dienstleister setzen

Sollte es doch einmal zu einem Wasserschaden gekommen sein, zögern Sie nicht sich schnell professionelle Hilfe zu holen. Wir sind auf jeden Fall für Sie da, wenn es um die Schadensanalyse, die Beratung sowie um die Behebung des Schadens geht. Als Spezialisten im Bereich Bautrocknung erhalten Sie bei uns einen umfassenden Rund-um-Service, damit der Schaden schnell behoben wird und Sie sich in Ihrem Zuhause schnell wieder wohlfühlen.

Um das Ausmaß des Schadens einschätzen zu können, empfehlen wir Ihnen unsere professionelle Beratung mit Vor-Ort-Service. Unser Vor-Ort-Service mit Begutachtung und Behebung Ihres Schadens steht Ihnen von Montag bis Freitag zur Verfügung. Bei Fragen oder Unsicherheiten zum Umgang mit Ihrem Schadensfall können Sie uns jederzeit telefonisch erreichen. Sie können uns Ihren Schaden über unser Formular zur Schadensmeldung oder über unser Kontaktformular zukommen lassen.

Zusätzlich bieten wir Ihnen in unserem Mietshop eine große Auswahl an Hochleistungsgeräten zur Bautrocknung und Co. an! https://www.bautrocknung-nrw.de/produkt-kategorie/vermietung/

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Feuchtigkeit in der Dämmschicht: Welche Möglichkeiten gibt es, um gesundheitsgefährdende Folgeschäden zu vermeiden?

Wenn bei einem Wasserschaden sogar die Estrichdämmschicht betroffen ist, so ist dieses nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Feuchtigkeit in der Dämmschicht hat unangenehme Folgen. Die Dämmungen verlieren ihre Wirkung und gesundheitsgefährdende Schimmelpilze können sich ausbreiten. Wir zeigen Ihnen mit welchen Mitteln Folgeschäden vermieden werden können. 

Bei einem Wasserschaden ist eine Dämmschichttrocknung empfehlenswert

schnell und leicht behoben. Insbesondere wenn mehrere Bereiche betroffen sind, die auch nicht immer unmittelbar zugänglich sind, ist auf jeden Fall professionelle Hilfe notwendig. Bei einem durchfeuchteten Estrich sollte so früh wie möglich mit Trocknungsmaßnahmen begonnen werden, um weitere Folgeschäden und damit einen gegebenenfalls notwendigen Rückbau zu vermeiden. Wenn eine Dämmschicht unterhalb des Estrichs ebenfalls betroffen ist, ist eine Dämmschichttrocknung zu empfehlen.

Die Art der Dämmschicht bestimmt das Trocknungsverfahren

Je nach Art und Aufbau des Estrichs können Trocknungsverfahren variieren. Man unterscheidet zwischen dem Verbundestrich, dem Estrich auf einer Trennschicht und dem schwimmenden Estrich. 

Der Verbundestrich ist der belastbarste Estrich. Dieser liegt direkt auf dem Rohbetonboden auf. Bei dem Estrich auf einer Trennschicht (oder Trennlage) liegt zwischen dem Rohbetonboden und dem Estrich eine dünne Trennschicht, die zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit dient. In Wohn- und Bürogebäuden werden überwiegend schwimmende Estriche eingebaut. Dabei wird der Estrich direkt auf eine Dämmschicht aufgebracht, die als Wärme- und Trittschalldämmung dient. 

Im Fall eines Wasserschadens läuft das Wasser in die Dämmschichtebene unter dem Estrich.  Stahlbeton-Geschossdecken bzw. Bodenplatten sind in der Regel so dicht, dass das Wasser zunächst zwischen der Geschossdecke und der Dämmschicht verbleibt. Hier kann es schon nach kurzer Zeit zu Schimmelbildung kommen. Daher sollte möglichst zeitig mit den Trocknungsmaßnahmen begonnen werden. 

Das richtige Verfahren ist das A und O für eine schnelle Trocknung

Bei der Dämmschichttrocknung können verschiedenste Verfahren zum Einsatz kommen. Eine Methode ist die Dämmschichttrocknung im Unterdruckverfahren (Saugverfahren). Dieses Verfahren wird häufig bei stehendem Wasser in Dämmschichten, bei Schadstoffen (wie z. B. Künstliche Mineralfasern KMF, Sporen etc.) in Dämmschichten oder an Wandsockeln sowie in allen weiterbewohnten Räumen angewandt. Beim Saugverfahren wird die feuchte Luft mittels Seitenkanalverdichter und Wasserabscheider abgesaugt. Über die Randfugen und Bohrungen kann somit Trockenluft nachströmen. 

Wesentliche Vorteile des Unterdruckverfahrens:

  • Die abgesaugte Luft kann leicht gefiltert oder nach außen abgeleitet werden. 
  • Bei diesem Verfahren ist das Risiko der Kontamination der Raumluft durch Keime sehr gering.

Ein weiteres Verfahren ist die Dämmschichttrocknung im (Über-)Druckverfahren. Beim Überdruckverfahren wird mittels Seitenkanalverdichter Trockenluft in die Dämmschicht gepresst. Die feuchte Luft strömt über Randfugen und Bohrungen aus. Gegebenenfalls muss über Unterdruckhaltung eine Luftsterilisation erfolgen. 

Um die unkontrollierte Verteilung von Schadstoffen bei einer Trocknung zu vermeiden, wird die Estrich-Dämmschicht-Trocknung meistens im Unterdruckverfahren angewandt.

Wesentliche Vorteile des Überdruckverfahrens:

  • Die Bohrungen können zerstörungsarm gesetzt werden. 
  • Das Verfahren ist schnell und hocheffizient, da die Luft optimal zirkulieren kann. 

Bei beiden Verfahren ist der Aufbau einfach umsetzbar und die Feuchtigkeit kann gezielt beseitigt werden. 

Professionelle Soforthilfe bei Wasserschäden und feuchter Dämmschicht

Sollte bei Ihnen ein Wasserschaden vorliegen und möglicherweise die Dämmschicht von Feuchtigkeit betroffen sein, kommen Sie gerne sofort auf uns zu. Wir verfügen über viele Jahre Erfahrung in der professionellen Trocknung und setzen hocheffektive Verfahren sowie Hochleistungsgeräte zur Bautrocknung ein. 

Um das Ausmaß des Schadens einschätzen zu können, empfehlen wir Ihnen unsere professionelle Beratung mit Vor-Ort-Service. Unser Vor-Ort-Service mit Begutachtung und Behebung Ihres Schadens steht Ihnen von Montag bis Freitag zur Verfügung. Bei Fragen oder Unsicherheiten zum Umgang mit Ihrem Schadensfall können Sie uns jederzeit telefonisch erreichen. Sie können uns Ihren Schaden über unser Formular zur Schadensmeldung oder über unser Kontaktformular zukommen lassen.

Wir sind auf jeden Fall für Sie da und helfen Ihnen bei Ihrem Schadensfall, damit Sie sich in Ihrem Zuhause schnell wieder wohlfühlen.