Fristlose Kündigung bei Schimmelbefall in der Wohnung

Schimmelbefall führt in Mietwohnungen immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter. Häufig möchten die Bewohner eine verschimmelte Wohnung einfach nur möglichst rasch verlassen. Eine fristlose Kündigung erweist sich in diesen Fällen jedoch kaum als Musterlösung.

Mieter sorgen sich beim Stichwort Schimmelpilz verständlicherweise um ihre Gesundheit. Viele von ihnen erwägen daher die fristlose Kündigung, sobald sie die Beeinträchtigungen durch den Schimmelbefall in ihren Augen als nicht mehr zumutbar betrachten. Da diese Einschätzung äußerst subjektiv ist, manövrieren sich manche Mietparteien leider in eine ungünstige Verhandlungsposition.

Recht auf fristlose Kündigung prüfen

Prinzipiell sind Mieter bei Schimmelpilzbefall tatsächlich zur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn ein Verbleib in der Wohnung bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist unzumutbar ist. Aussicht auf Erfolg besteht aber nur bei nachweislich durch den Schimmel hervorgerufenen Gesundheitsschäden. Der Mieter muss demnach, beispielsweise durch ein Gutachten, die Toxizität des vorhandenen Schimmelpilzes hinreichend nachweisen.

Sollte ein Gutachten feststellen, dass es sich um toxischen Schimmel handelt, reicht allerdings schon die Tatsache einer möglichen Gesundheitsgefährdung als Kündigungsgrund aus.

Machen Sie Ihre Ansprüche geltend

Zwar ist die fristlose Kündigung bei Schimmelbefall in der Mietwohnung unter bestimmten Umständen möglich, doch erschwert dieser Schritt dem Mieter sein weiteres Vorgehen. Verlieren Sie nämlich den Zugang zur Wohnung, wird es schwer die erforderlichen Nachweise, wie zum Beispiel ein Gutachten, nachträglich zu liefern. Es ist zu diesem Zeitpunkt zudem unklar, ob Ihnen die Kosten für einen Sachverständigen oder die Schimmeluntersuchung überhaupt erstattet werden.

Der sichere Weg ist die Abmahnung. Darin setzt die Mietpartei dem Vermieter eine Frist zur Beseitigung des Schimmels. Falls der Schimmel dann nicht beseitigt wird oder der Vermieter schlichtweg nicht reagiert, hat der Mieter das Recht das Mietverhältnis nach Ablauf einer angemessenen Abhilfefrist fristlos zu kündigen. Rückendeckung erhalten Mieter hier übrigens vom Bundesgerichtshof (siehe Urteil vom 18.04.2007 – VIII ZR 182/06).

Fazit: Mieter sollten unbedingt versuchen in der Wohnung zu bleiben und eine Instandsetzung und/oder Mietminderung geltend machen. Bleibt der Vermieter untätig sollten Geschädigte am Ende eine Klage einreichen. Dieser Weg mag der Längere sein, doch verspricht er eindeutig die höhere Sicherheit für Schimmelpilzgeschädigte.

 
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Ab wann ist ein Leitungswasserschaden versichert?

Versicherungsnehmern fiel es in der Vergangenheit schwer, in ihrer Versicherungspolice herauszufinden, ab welchem Zeitpunkt ein Leitungswasserschaden versichert ist. Der Bundesgerichtshof verschaffte Geschädigten nun in einem aktuellen Urteil Klarheit.

Die Gebäudeversicherung deckt die Zerstörung oder Beschädigung einer Immobilie durch Leitungswasser ab. Im Fachjargon handelt es sich dabei um Wasser, das bestimmungswidrig aus dem Wasserversorgungssystem (zum Beispiel Zu- oder Ableitungen) austritt.

Bislang musste der Leitungswasserschaden im versicherten Zeitraum eintreten, damit die Versicherung vollumfänglich einspringt. Dies bereitete jedoch bei Neubauten Probleme, für die zum Einzug eine Gebäudeversicherung abgeschlossen wurde. Trat eine Undichtigkeit nämlich schon vor Bauabschluss auf, waren Schäden bis zum Zeitpunkt der Erstversicherung nicht abgedeckt.

Da Leitungswasserschäden aufgrund ihrer Natur, ganz im Gegensatz zu Rohrbrüchen, meist erst spät entdeckt werden, lag der Nachteil hier klar beim Versicherungsnehmer. Dieser konnte, nach Ansicht des Bundesgerichtshofes (BGH), bei verständiger Würdigung und aufmerksamer Durchsicht der Versicherungsbedingungen ohnehin nicht eigenständig alle erforderlichen Versicherungsbedingungen feststellen: Eben dass Leitungswasserschäden nur dann versichert sind, wenn aus einer defekten Leitung erstmals im Versicherungszeitraum Wasser austrat oder versicherte Gegenstände beschädigte.

In einem aktuellen Urteil (siehe Az.: IV ZR 151/15) entschied der BGH schließlich, dass der Zeitpunkt der Entdeckung eines Leitungswasserschadens für die Regulierungspflicht des Versicherers ausschlaggebend ist. Demnach muss die Versicherung alle bis zur Entdeckung der Leckage eingetretenen Schäden ersetzen.

Schadensminderung obliegt dem Versicherungsnehmer

Gänzlich frei von jedweder Pflicht sind Versicherungsnehmer dennoch nicht. So müssen Geschädigte ihre Rettungs- und Schadensminderungspflicht strikt einhalten. Nach der Entdeckung eines Leitungswasserschadens müssen sie zudem die undichte Stelle genau ermitteln (lassen) und die Versicherung umgehend informieren.

Bautrocknung NRW leistet die richtige Hilfe

Als Fachunternehmen für die Beseitigung von Wasserschäden sind wir der erste Ansprechpartner nach bestimmungswidrigen Wasseraustritten in Gebäuden. Wir orten die Leckage, trocknen den Schaden und stellen die Nutzbarkeit der Räume in kurzmöglichster Zeit wieder her.

> Leistungen beim Wasserschaden
> Professionelle Leckortung

Hotline: 02867.908210-0

Service Liesner Bautrocknung NRW

Optische Wiederherstellung von keramischen Bodenbelägen

Bei der Estrich-Dämmschichttrocknung nach Wasserschäden muss der Bodenaufbau zwangsläufig angebohrt werden, um den Unterboden fachgerecht zu trocknen. Bislang wurden dabei keramische Bodenbeläge, wie z. B. Fliesen, irreversibel beschädigt. Mit dem von uns eingesetzten, patentierten CeraVogue-Verfahren reduzieren wir Schäden am Bodenbelag auf ein Minimum.

Nach einem Wasserschaden sickert das Wasser häufig in die Estrich-Dämmschicht, ein Bereich, der nur äußerst schwer zugänglich ist. Zwar sind wir heute weit davon entfernt, voreilige Bauteilöffnungen zur Trocknung vorzunehmen, ganz ohne Schäden am Objekt bzw. Fußboden gelingt die Wasserschadenbeseitigung jedoch selten.

Um Wasser, Mikroorganismen und Feuchtluft abzusaugen, wird eine sogenannte Trocknungskette aufgebaut. Diese setzt Kernlochbohrungen im Fußboden voraus, in die Schläuche zum Absaugen des Luft-Wasser-Gemischses gesteckt werden. In gefliesten Räumen hatten Geschädigte also besten Falls eine Ersatzfliese zur Hand oder die verbaute Fliese war noch im Baumarkt erhältlich. Andernfalls führten nur wenige Möglichkeiten um eine Neuverfliesung mit aufwändigen Sanierungsarbeiten herum.

Die Lösung lautet CeraVogue

Das CeraVogue-Prinzip ist so simpel wie genial. Bevor die Kernlochbohrungen im Bodenbelag gesetzt werden, bestimmen Sie die von unserem Techniker vorgeschlagenen Bohrpositionen. Anschließend wählen Sie zu Ihrem Bodenbelag passsende Keramikeinleger aus einem umfangreichen Sortiment, welche die Bohrlöcher nach der Trocknung verschließen. Als versicherte Geschädigte fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Falls die Mustereinleger Ihren Geschmack nicht so recht treffen, können Sie Ihre Flieseneinleger optional sogar selbst entwerfen. Informationen dazu sowie einige Musterbeispiele finden Sie auf unserer Themenseite: Optische Wiederherstellung keramischer Bodenbeläge nach Wasserschäden.

Schimmel im Neubau: Gefahrenerkennung und Vorbeugung

Schimmelbefall ist ein Problem, das längst nicht nur bestehende Immobilien bedroht. Der Neubau stellt bereits eine kritische Phase für die Bildung und Verbreitung von Schimmelpilzen dar. Im absoluten Härtefall muss der Bau gestoppt oder der Einzug gar untersagt werden.

Schuld an Schimmel im Neubau sind Feuchtigkeit und Nässe. Der Rohbau steht zum Teil über Monate offen. Regen dringt ungehindert in das Bauwerk und hält Böden, Wände und Decken lange feucht. Infolge dessen nisten sich auch Schimmelsporen ein, die in der feuchten Bausubstanz eine optimale Wachstumsgrundlage finden. Wird der Bau zu spät geschützt, breitet sich der Schimmel frei aus.

Ein weiteres Risiko besteht insbesondere bei unbeheizten Baustellen im Winter. Sind das Dach gedeckt und die Fenster eingebaut, beginnt meist direkt der Innenausbau. Das Problem: Estrich und Putz enthalten erhebliche Mengen Wasser, welches abgeführt werden muss, ansonsten schlägt es sich als Kondensat auf kalten Oberflächen nieder und durchnässt das Bauwerk wieder und wieder. Ohne eine technische Luftentfeuchtung oder das gewissenhafte Heizen und Lüften gelingt Schimmel also auch hier eine ungebremste Ausbreitung.

Schimmel im Neubau vorbeugen

Es sollte im dringenden Interesse des Bauherrn liegen, die Baustelle zu jeder Jahreszeit möglichst trocken zu halten. Eingedrungenes Regenwasser gehört unverzüglich aufgenommen. Systematisches Stoßlüften ist Pflicht. Im Optimalfall wird eine technische Neubautrocknung ausgeführt. Regelmäßige Feuchtigkeitsmessungen helfen darüber hinaus, den Trocknungsprozess zu überwachen.

Schimmelgefahr rechtzeitig erkennen

Hat sich der Schimmel erst einmal im Gebäude ausgebreitet, hilft nur noch die fachgerechte Schimmelpilzsanierung. Bauherren sollten deshalb nicht auf einer nassen Baustelle weiterbauen lassen. Beim Verdacht auf Schimmelbefall, z. B. durch muffigen Geruch oder erkennbare Schimmelflecken, sollte umgehend ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen werden.

Schimmelbefall zählt als gravierender Bauschaden. Es muss immer erst die Ursache behoben werden, bevor der Bau fortgesetzt wird.

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Neuer UBA-Leitfaden zu Schimmelbefall in Gebäuden

Im Dezember 2017 erschien der überarbeitete und aktualisierte Leitfaden des Umweltbundesamtes (UBA) zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden. Das Werk dient Fachkreisen als Wissensgrundlage und Anwendungshilfe. Betroffene eines Schimmelschadens finden im UBA-Leitfaden zudem wertvolle Tipps und Hinweise zum Umgang mit Schimmel.

Der neue UBA-Leitfaden zu Schimmelbefall in Gebäuden wurde durch die Kommission für Innenraumlufthygiene des Umweltbundesamtes erstellt. Mitgewirkt haben mehr als ein Dutzend Experten und Sachverständige. Die Notwendigkeit eines stets aktuellen Schimmelleitfadens liegt dabei auf der Hand: Schimmel ist in Innenräumen noch immer eines der häufigsten Probleme.

Schätzungen zufolge war jede dritte bis vierte Wohnung in Deutschland bereits von Feuchtigkeitsschäden betroffen. Diese führen stets zu stark erhöhter Luftfeuchtigkeit im Gebäude, welche wiederum die Hauptursache für Schimmelbefall nach Bau- und Wasserschäden ist. Manche Feuchteschäden rufen Bewohner sogar selbst hervor, beispielsweise dann, wenn überschüssige Feuchtigkeit nach dem Waschen, Duschen oder Kochen nicht ausreichend abgeführt wird.

Da Schimmel in vielen Fällen dem bloßen Auge verborgen bleibt, spricht der Schimmelleitfaden fachlich untermauerte Handlungsempfehlungen aus. Betroffene erfahren, was sie selbst tun können und was sie vor allem beachten müssen, um Schimmel in der Wohnung zu vermeiden.

Beteiligten Fachkreisen bietet der Leitfaden ein ausführliches Nachschlagewerk, das sie bei der Erfassung und Beseitigung von Schimmelschäden unterstützt. So umfasst die Publikation unter anderem allgemeine Informationen über Schimmel, die Wirkung von Schimmel auf Gebäude und Menschen, die Bewertung von Messergebnissen sowie die Sanierung von Schimmelbefall.

>> Laden Sie sich den Schimmelleitfaden des UBA hier als PDF-Datei herunter.

Versicherungswesen: Leistungsverlust bei fehlenden Sanitäreinrichtungen

Im folgenden Fall landete ein Wasserschaden in einer Dusche ohne Duschbecken vor Gericht. Da die sanitären Einrichtungen des Klägers nicht den Allgemeinen Bedingungen für die Leitungswasserversicherung entsprachen, bleibt dieser nach dem Prozess auf den Kosten sitzen.

Hintergrund der Klage

Im Haus des Klägers befindet sich in einem komplett verfliesten Raum eine Dusche mit Bodenabfluss. Ein Duschbecken oder eine Duschkabine fehlen daher. Aus besagter Dusche trat bestimmungswidrig Leitungswasser aus und verursachte im darunterliegenden Geschoss einen Wasserschaden. Aufgrund dieses Ereignisses forderte der Kläger seinen vermeintlichen Versicherungsschutz bei der Versicherung ein.

Versicherung beruft sich auf Leistungsfreiheit

Entgegen seiner Erwartung lief die Forderung des Klägers ins Leere. Die Versicherung verweigerte den Versicherungsschutz. Begründung: Schutz gelte nur für bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser aus einer mit dem Rohrsystem fest verbundenen Einrichtung der Wasserversorgung. Grundlage für die Entscheidung waren die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Leitungswasserversicherung. Eine derartige Einrichtung, wie zum Beispiel ein Duschbecken, war im Fall des Versicherten nicht vorhanden.

Gericht stützt Argumentation der Versicherung

Der Wasserschaden in der Dusche ohne Duschbecken wird schließlich vor Gericht verhandelt. Dabei schloss sich in erster Instanz das Landgericht München I der Argumentation der Versicherung an. Auch das Oberlandesgericht der bayerischen Hauptstadt hielt die Klage im weiteren Verlauf ebenfalls für unbegründet. Laut der Richter fehlte es im entschiedenen Fall, nach dem Sprachgebrauch des täglichen Lebens, an einer mit dem Rohrsystem fest verbundenen Einrichtung der Wasserversorgung.

Eine solche Einrichtung hätte allerdings vorhanden sein müssen, um Leistungsansprüche zu begründen, so das OLG München mit Hinweisbeschluss vom 30. August 2017 (25 U 1728/17). Die Kosten des Wasserschadens fielen somit zulasten des Klägers.

Sachverständiger zu Schimmelbefall nach Wasserschäden

Wir berichteten kürzlich über den Fall der Familie Nsaka, die nach einem Fäkalschaden Schimmel in der Wohnung beklagen muss. Im Anschluss an den Beitrag im NDR wurde Detlef Krause, Mitglied des Bundesverbands Feuchte & Altbausanierung e.V., zum Thema Wasserschäden befragt.

Viele Betroffene stehen nach einem Wasserschaden unter Schock. Der Experte rät dennoch zur Besinnung. Ruhe bewahren, so lautet die oberste Devise. Schauen, Sie wo das Wasser eigentlich herkommt. Einen Leitfaden für die weiteren Maßnahmen finden Sie zum Beispiel in unserem Beitrag „Wasserschaden – Wettlauf gegen die Zeit“.

Auf die Frage, welche Trocknungsmethoden es gibt, lautete die folgerichtige Antwort: „Sehr unterschiedlich.“ Demnach hängt die Wahl des Trocknungsverfahrens zunächst davon ab, wieviel Wasser überhaupt austrat. Gebäudeaufbau und Fußbodenaufbau spielen hierbei eine bedeutende Rolle. Im Regelfall setzen Fachunternehmen auf die technische Trocknung mittels Bauheizer und Bautrockner. Steht die Estrich-Dämmschicht ebenfalls unter Wasser, muss der Fußboden für die Austrocknung angebohrt werden.

Die Dauer der Trocknungsmaßnahme hängt immer vom Einzelfall ab. Es kann Tage, Wochen oder gar Monate dauern, weiß der Experte. Zu prüfen, ob alles auch wirklich trocken ist, bleibt dem Geschädigten allerdings vorenthalten. Hier sollte ein Sachverständiger mit entsprechender Qualifikation sowie Messtechnik hinzugezogen werden. Gerade verdeckte Feuchtigkeit führt oft zu Schäden, die letztlich Schimmel verursachen können.

Was passiert mit verschimmelten Möbeln?

Als ebenfalls sehr unterschiedlich beschreibt Detlef Krause das Vorgehen bei verschimmelten Einrichtungsgegenständen. Alles mit einer glatten Oberfläche könne selbst gereinigt werden. Dämmstoffe, Polster, Teppiche beziehungsweise das, was Feuchtigkeit aufsaugt, müsse im Regelfall dringend entsorgt werden.

Hilft die chemische Reinigung nach Wasserschäden mit Schmutzwasser?

Der Fäkalschaden ist für Mieter und Hausbesitzer der Super-GAU. Neben Schimmelpilzen breiten sich zudem Keime, z. B. Kolibakterien, aus. Diese können mittels chemischer Desinfektion abgetötet werden. Unter Sachverständigen und Versicherern gilt das Verfahren jedoch als umstritten. Nach der Behandlung verbliebe tote Biomasse im Objekt, deren Schädlichkeit später erst über Raumluftmessungen festgestellt werden müsse.

Was ist bei Schimmelbefall in der Wohnung zu tun?

„Schimmel gehört nicht in die Wohnung […] “, so Krause. Hat er es dennoch einmal geschafft, muss die Ursache so schnell wie möglich gefunden und der Schimmelbefall genauso rasch entfernt werden. Während bei Gegenständen mit glatter Oberfläche ein gründliches Abwischen mit Isopropanol ausreichen kann, bleibt bei Tapeten & Co. nur die Entsorgung, da Schimmel einfach zu schnell wächst.

>> Den Videobeitrag in voller Länge finden Sie in der NDR Mediathek.
>> Schimmelpilzbeseitigung – Bautrocknung NRW hilft.

Deutscher Schimmelpilztag 2018 in Neuss

Am 19. und 20. Januar 2018 lädt die Fachwelt zum nunmehr vierten Mal zum Deutschen Schimmelpilztag. Die Labor Urbanus GmbH sowie das Institut für Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall laden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Holz- und Bautenschutz Verband e. V. zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch ein. Veranstaltungsort ist das Hotel Fire & Ice Neuss.

Nach einer bereits sehr erfolgreichen Veranstaltung Anfang 2017 erwarten die Teilnehmer in wenigen Wochen wieder interessante Vorträge, Workshops und Gespräche. Während dieses Jahr die Praxis und Sanierung im Vordergrund standen, liegt der Schwerpunkt 2018 wieder auf dem Sachverständigenwesen. Neben vielen hochdotierten Referenten konnte Wolfgang Bosbach (MdB) gewonnen werden, der den Themenblock Recht persönlich einleiten wird.

Über die rechtlichen Aspekte hinaus werden auch die neuesten Erkenntnisse aus den Bereichen Analytik und Sanierung behandelt werden. Darunter die mikrobiologische Analytik zur Ursachenforschung sowie die fachgerechte Feinreinigung von Schimmelpilzschäden. Workshops zu u. a. den Themen Thermographie und Freimessung runden die Veranstaltung wie gewohnt ab.Deutscher Schimmelpilztag 2018

Fortbildung

Der Deutsche Schimmelpilztag wird bei den Kammern als Fortbildungsveranstaltung angemeldet. Weitere Informationen finden Sie unter www.deutscher-schimmelpilztag.de.

Der Deutsche Schimmelpilztag 2018 auf einen Blick

>> Informationen über das Programm, die Workshops und die Referenten als PDF herunterladen.

Risiko für extreme Wetterlagen wächst bundesweit

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt vor dem wachsenden Risiko für Extremwetter. Laut den Experten sind künftig auch Orte in Gefahr, die bislang von schweren Unwettern verschont blieben.

Der Klimawandel präsentiert seine Auswirkungen auf das Wetter und unsere Umwelt so deutlich wie nie zuvor. Häufigkeit und Intensität von Unwettern nehmen weiterhin zu. Mittlerweile zählen immer mehr Gebiete in der Bundesrepublik zu neuen Gefahrenzonen für Sturzfluten, Starkregen und Stürme. Das BKK hält hierzu fest: „Dieses Risiko wächst, deswegen sind wir als Bevölkerungsschützer gefragt.“
Um die Menschen kurzfristig zu alarmieren und mit Handlungsempfehlungen zu versorgen seien moderne Medien der nächste Schritt. Mit der „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“, kurz NINA, etwa, sollen die Bürger rechtzeitig vor Gefahren in Ihrer Umgebung gewarnt werden. Das digitale System, welches ursprünglich vor Raketenangriffen warnen sollte, greift unter anderem auf Daten des Deutschen Wetterdienstes zurück.
Nach Angaben des BKK nutzen bereits mehr als 2,2 Millionen Menschen die Warn-App. Am Beispiel der Erpressung mehrerer Lebensmittel- und Drogeriemarktketten bewies sich das System bereits für andere Behörden. Ein Download der App ist ratsam, da Gefahren in Echtzeit vermittelt und Informationen kontinuierlich direkt auf Smartphone oder Tablet gepusht werden.

>> Die Warn-App NINA für iOS und Android beim BBK herunterladen.

Vermietung Liesner Bautrocknung NRW

Tipps zur Bautrocknung im Winter

Im Winter stellen niedrige Außentemperaturen eine Herausforderung bei der Bautrocknung dar. Vor allem Kondensationstrockner arbeiten, da kalte Luft nur verhältnismäßig wenig Wasser aufnimmt, weder ökonomisch noch effizient. Mit ein paar Änderungen am Trocknungsaufbau können Sie allerdings wertvolle Zeit und hohe Kosten vermeiden.

Beim Hausbau gefährden Frost und Feuchtigkeit den Baufortschritt. Zwar ist das Bauen im Winter heutzutage allgemeine Praxis, damit aber alles nach Plan verläuft, müssen insbesondere für die Bautrocknung Vorkehrungen getroffen werden.

Bautrocknung und Luftentfeuchtung mit Kondensationstrocknern

Der Einsatz von Kondensationstrocknern ist Stand der Technik. Von Frühling bis Herbst klappt die Entfeuchtung der Luft ohne besonderes Zutun. Herrschen jedoch Temperaturen um den Gefrierpunkt, leidet die Effizienz der Geräte. Der Wärmetauscher im Bautrockner droht zu vereisen und die Luftentfeuchtung würde dadurch unterbrochen.

Um dies zu vermeiden, muss die Lufttemperatur im Raum erhöht werden. Eine zuverlässige Lösung sind Elektroheizer. Gas- oder Ölheizgeräte eignen sich nur bedingt, da sie mit ihren Abgasen auch Wasserdampf abgeben. Lediglich Modelle mit separater Abgasführung kommen hier evtl. in Frage.

Alternative Adsorptionstrockner

Adsorptionstrockner vereisen aufgrund ihres Funktionsprinzips nicht. Sie können daher bedenkenlos bei Minusgraden genutzt werden. Lediglich der Stromverbrauch eines Adsorptionsluftentfeuchters fällt bei vergleichbarer Leistung zu einem Kondensationstrockner höher aus. Zudem muss der Abluftstrom, welcher die gesammelte Feuchtigkeit enthält, aus dem Gebäude geleitet werden.

Hilfe bei der Bautrocknung im Winter

Wenn Sie sich bei der Bautrocknung in den Wintermonaten unsicher sind, können Sie auch ein Fachunternehmen mit der Aufgabe betrauen. Das Team von Bautrocknung NRW bietet in diesem Bereich umfangreiche Dienstleistungen und das nötige Know-how. Kontaktieren Sie unsere Experten und lassen Sie sich ausführlich beraten.

Telefon: 02867 9082100