Wärmebrücke

Ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, welcher die Wärme schneller von innen nach außen abgibt als angrenzende Bauteile. Die erhöhte Wärmeleitung wird hat zur Folge, dass der Heizbedarf steigt. Zusätzlich entstehen die Risiken der Tauwasser- und Schimmelbildung.

Synonyme: Kältebrücke

Wärmedurchgangskoeffizient

In der Bauphysik bezeichnet der Wärmedurchgangskoeffizient (auch u-Wert; früher k-Wert) die in der Einheit Watt gemessene Wärmemenge, die innerhalb von einer Stunde durch einen Quadratmeter Fläche (z. B. Wand) tritt, wenn sich die Temperatur der Luft auf beiden Seiten der Fläche um ein Grad Celsius unterscheidet.  Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient ist, desto schlechter ist die Wärmedämmung.

Wasserschaden

Ein Wasserschaden entsteht immer dann, wenn ungewollt aus Gerätschaften oder Leitungen des Hauses Wasser austritt oder von außen Wasser in das Haus eintritt. In der Folge kann Schimmel entstehen. Eine professionelle Trockenlegung ist nach einem Wasserschaden meist unumgänglich.

Weißfäule

Als Weißfäule werden Pilze bezeichnet, die alle Bestandteile des Holzes, darunter Lignin, Zellulose, Hemizellulose oder Pektin, abbauen. Die weiße Verfärbung beim Abbau ist hier namensgebend. Weißfäule hervorrufende Pilze werden wiederum auch als Weißfäuleerreger bezeichnet.

Im Vergleich zur Braunfäule bleibt die mechanische Festigkeit des Holzes länger bestehen. Weiter wird die Weißfäule in zwei Gruppen unterteilt: In Simultanfäule, die Lignin und Zellulose abbaut, und in Pilze, die primär Lignin angreifen. Letztere Gruppe wird von Experten auch „selektive Weißfäule“ genannt.

Während des Abbaus lässt Weißfäule das Holz faserig, weich und heller werden.

Wiederbeschaffungswert

Der Wiederbeschaffungswert ist ein Geldbetrag, den ein Versicherter im Schadenfall erhält, um sich einen gleichwertigen Gegenstand zu heutigen Preisen zu kaufen. Dieser Geldbetrag muss allerdings nicht mit dem ursprünglichen Kaufpreis übereinstimmen.