Kältemittel

Ein Kältemittel ist ein spezielles Medium, das einem anderen Medium Wärme entziehen kann. In Klimaanlagen und Wärmepumpen nimmt es dadurch eine zentrale Rolle ein. Hier gelangt es zunächst im flüssigen Zustand in den Verdampfer, wo es unter geringem Druck, typischerweise durch die mechanische Bewegung eines Kompressors, verdampft und hierbei Wärme aufnimmt. Die Wärme selbst stammt aus umgebenden Flüssigkeiten oder der Luft. Zum Schluss wird das nun gasförmige Kältemittel komprimiert. Sein Aggregatszustand wechselt erneut zu flüssig, die aufgenommene Wärme wird abgegeben und der initiale Prozess wiederholt sich.

Kapazitive Feuchtemessung

Die kapazitive (dielektrische) Feuchtemessung beschreibt eine Methode zur Feuchtigkeitsmessung von Baustoffen. Ihr wesentlicher Vorteil liegt in der zerstörungsfreien Anwendung, welche die Messtiefe wiederum auf wenige Zentimeter beschränkt. In der Praxis beweist sich das Verfahren zur ersten Eingrenzung von Feuchtigkeitsschäden an z. B. Putz, Estrich, Ziegeln oder Beton.

Bei der Messung der Feuchtigkeit nutzt das kapazitive Verfahren die Dielektrizitätskonstante. Diese ist eine bestimmte, materialspezifische Größe und kennzeichnet die elektrischen Eigenschaften eines Stoffes. Enthält ein Baustoff also mehr oder weniger Feuchte, ist seine Leitfähigkeit besser oder schlechter, wonach ein Zahlenwert auf einem kapazitiven Feuchtigkeitsmesser höher oder niedriger ausfällt.

Kapillareffekt

Der Kapillareffekt beschreibt das Verhalten von flüssigen Stoffen bei Kontakt mit Kapillaren. Unter Kapillaren versteht man dabei enge Röhren, Spalten oder Hohlräume, die sich in einem Feststoff befinden.

Veranschaulichung: Wenn man ein Glasröhrchen senkrecht in Wasser taucht, dann steigt das Wasser innerhalb des Röhrchens ein Stück empor.

Kernbohrmaschine

Mit einer Kernbohrmaschine werden die gleichnamigen Kernlochbohrungen ausgeführt. Es handelt sich bei solchen Geräten um Profi-Equipment. Je nach Art und Größe der Kernbohrmaschine lassen sich einfache Estrichkonstruktionen oder sogar armierte Betonwände durchbohren. Siehe auch: Kernbohrung

Kernbohrung

Kernbohrungen erfüllen im Bauwesen verschiedene Zwecke. Sie dienen zum einen zur Durchführung von Rohren, Kabeln oder anderen Leitungen. Zum anderen werden sie bei der Wasserschadensanierung genutzt, um Unterbodenkonstruktionen zu trocknen. Die Methode hat dabei zwei entscheidende Vorteile: Sie ist erschütterungsfrei, wodurch umliegende Bauteile keinen Schaden nehmen, und sie ermöglicht sogar größere Lochdurchmesser durch selbst sehr feste Baustoffe. Siehe auch: Kernbohrmaschine

KfW

Die Abkürzung KfW steht für „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ und bezeichnet die weltweit größte nationale Förderbank. Unter Rechtsaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen spielt die KfW Bank eine wichtige Rolle bei der Förderung des Mittelstandes und bei Existenzgründungen. Darüber hinaus fördert sie Wohneigentum, Wohnraummodernisierung und Entwicklungs- und Reformländer.