Reparatur von Fliesenschäden nach Wasserschäden mit CeraVogue

Reparatur von Fliesenschäden nach Wasserschäden: Optische Wiederherstellung von Bodenbelägen mit CeraVogue

Wenn nach einem Wasserschaden eine Dämmschichttrocknung unumgänglich ist, fragen viele Betroffene, was mit ihren Bodenbelägen passiert. Und in der Tat wurden früher zur Vorbereitung dieser Trocknungsmaßnahme die betroffenen Fliesen zerstört oder entfernt und mussten danach ersetzt werden. Da die betroffenen Fliesen häufig nicht mehr vorrätig waren, kam man um eine komplette Neuverfliesung nicht drum herum, was sehr kostspielig werden konnte. Mit dem patentierten CeraVogue-Verfahren gibt es nun eine saubere Lösung, bei der Bodenbeläge nicht mehr entfernt werden müssen. In unserem Beitrag stellen wir Ihnen vor, wie diese minimal-invasive Methode zum Einsatz kommt, um Schäden durch die Trocknungsvorbereitung auf ein Minimum zu reduzieren, und wir zeigen Ihnen, welche Vorteile CeraVogue mit sich bringt.

Was ist CeraVogue?

Ein Wasserschaden ist nicht nur unangenehm, sondern verursacht auch häufig hohe Kosten. Gerade bei einer durchfeuchteten Dämmschicht, die nicht unmittelbar zugänglich ist, befürchten Geschädigte hohe Folgekosten durch geschädigte Bodenbeläge. Das CeraVogue-Verfahren kann hier Abhilfe schaffen, denn es ist eine bewährte Methode, um die Schäden von Bodenbelägen zu minimieren. Mit CeraVogue müssen die Beläge nämlich nicht mehr entfernt werden, sondern Parkett, Laminat und vor allem Fliesen können erhalten bleiben.

Wie funktioniert das CeraVogueVerfahren?

Beim CeraVogue-Verfahren werden so genannte Einblasöffnungen in den Oberboden erlassen. Dabei werden gezielt einzelne kleine Löcher mit speziellen Bohrschneidemaschinen zur Trocknung der Dämmschicht gebohrt, wo sonst Bodenbeläge entfernt werden müssten. Die nach Abschluss der Trocknung noch vorhandenen Bohrlöcher werden mit passenden, individuellen Keramikeinlegern verschlossen und farblich passend verfugt. Um ein optisch einheitliches Bild zu erzeugen, werden unter Umständen noch weitere Bohrlöcher gesetzt, die dann mit den Einlegern versiegelt werden. Somit wird nicht nur die Gebrauchstauglichkeit der Böden wiederhergestellt, sondern diese auch gleichzeitig optisch aufgewertet. Der Hersteller CeraVogue bietet ein umfangreiches Angebot an dekorativen Einlegern, die aber auch individuell gefertigt werden können, sodass sich zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten ergeben. Ob uni- oder mehrfarbig, dezent oder auffällig, mit außergewöhnlichen Designs, persönlichen Initialen oder Firmenlogo: Jeder Kunde wählt den für sich passendsten Einleger.

Vorteile von CeraVogue

CeraVogue ist aus der Praxis der Bautrocknung nicht mehr wegzudenken, denn diese Methode bietet zahlreiche Vorteile. Da Bodenbeläge nicht mehr getauscht werden müssen, ist es ein kosteneffizientes Verfahren, da die Wiederherstellungskosten nach der Trocknung geringer ausfallen. Ausbau- und Wiederherstellungzeiten werden zudem verkürzt, sodass die Böden schneller wieder genutzt werden können. Während der Arbeitsleistung selbst fallen zudem weniger Lärm, Staub und Schmutz an. Das Endergebnis der Böden lässt sich zeigen: Mit den CeraVogue-Designs erhalten die Böden ein neues Gesicht.

CeraVogue und Bautrocknung NRW

Auch wir als erfahrenes Bautrocknungsunternehmen bieten die CeraVogue-Methode an, um unseren Kunden nicht nur die bestmögliche Trocknungsleistung zu bieten, sondern auch den Prozess bei der Wiederherstellung der Bodenbeläge zu erleichtern. Die Einleger können vorab mit dem CeraVogue-Musterkonfigurator passend zu Ihren Böden ausgewählt werden oder Sie entscheiden sich anhand von Musterdekoren direkt am Schadensort. Musterbeispiele zur Wiederherstellung von Bodenbelägen finden Sie auch bei uns auf der Webseite unter: https://www.bautrocknung-nrw.de/leistungen/wiederherstellung-bodenbelaege/.

Sie haben Fragen zu CeraVogue oder zu unseren Trocknungsverfahren? Gerne beraten wir Sie, was wir für Sie tun können.

Liesner Bautrocknung Blogbeitragbild April: Bautrocknung mit Profigeräten

Bautrocknung nach Plan: Wann benötigt man einen professionellen Bautrockner?

Feuchtigkeit sollte grundsätzlich nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ob bei Neubaufeuchte, Wasserschäden oder leichten Undichtigkeiten: Egal um welche Art von bestehender Feuchtigkeit es sich handelt, es ist immer zu empfehlen, aktiv etwas dagegen zu unternehmen oder dieser professionell vorzubeugen. Wie das geschehen kann und mit welchen Geräten erklären wir in folgendem Beitrag. 

Wann kommen Bautrockner zum Einsatz?

Bautrockner kommen im Allgemeinen dann zum Einsatz, wenn Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringt. Bei einem Neubau kann es sich um Restfeuchte in den Wänden handeln, aber auch um Regenwasser, das in die Räumlichkeiten gelangt ist. In diesem Fall müssen die Ursache und das überschüssige Wasser rasch beseitigt sowie das Mauerwerk fachgerecht getrocknet werden, damit es nicht zu Folgeschäden wie Schimmel kommt. Bei Restfeuchte durch die Arbeiten am Neubau sollte schon frühzeitig die Trocknungsphase mit in die Hausbauplanung einbezogen werden, damit es erst gar nicht zu Schäden kommt. Die häufigste Ursache für Feuchtigkeit in der Bausubstanz sind allerdings Wasserschäden z.B. durch defekte Rohre. Bei großen Schäden werden die Folge meist schnell sichtbar z.B. durch nasse Wände oder Schimmelbefall. Bei kleineren Undichtigkeiten wird konstant Feuchtigkeit abgegeben. Auch hier sind weitere Schäden vorprogrammiert. Wichtig ist: Eine Reparatur alleine ist niemals ausreichend. Eine fachgerechte Trocknung ist in jedem Fall anzuraten, denn Wände sowie Decken oder Böden trocknen niemals vollständig von allein aus.

Gibt es Alternativen zu professionellen Bautrocknern?

Wir werden oft gefragt, ob der Einsatz von Bautrocknern tatsächlich immer die empfehlenswerteste Lösung ist. Reichen beispielsweise nicht auch einfach umfangreiche Lüftungsmaßnahmen, um die Feuchtigkeit aus der Bausubstanz zu bekommen? Das Problem hierbei ist allerdings, dass häufig aufgrund von ungünstigen klimatischen Bedingungen und hoher Luftfeuchte das Feuchtigkeitsproblem noch erhöht wird. Lüften z.B. in Form der empfohlenen Stoßlüftungen bringt hier wenig Erfolg. Nur unter optimalen Außenbedingungen, die selten über längere Zeit bestehen, wäre ausschließliches Lüften ein effektives Mittel zur Feuchtigkeitsbekämpfung. Hinzu kommt, dass warme Raumtemperaturen erforderlich sind, damit Feuchtigkeit effektiv von der Luft aufgenommen werden kann. Daher muss ein ausgekühlter Raum erst einmal aufgeheizt werden, was hohe Energiekosten zur Folge hat, die die Kosten für professionelle Bautrocknungsgeräte bei Weitem übersteigen können. Auch das Trockenheizen wird im Zuge der Feuchtigkeitsbekämpfung oft angesprochen. Die lange Trockenzeit ist aber ein großer Nachteil. Bei einem Neubau rechnet man mit der Anwendung von Trockenheizen und Stoßlüften mit einer Trocknungszeit von ca. 3 Jahren, wobei die Energiekosten ein Vielfaches über dem Einsatz von Bautrocknern liegen. Man rechnet im ersten Jahr sogar mit einer Verdopplung der Heizkosten gegenüber mit Bautrocknern getrockneten Räumen.

Vorteile von Bautrocknern gegenüber alternativen Trocknungsmethoden

Wie bereits angemerkt, sind die genannten Trocknungsalternativen im Vergleich zur klassischen Bautrocknung nur unter optimalen Bedingungen überhaupt zu erwähnen. Da verschiedene Faktoren wie Wetter, verwendete Baustoffe, aber auch die zeitliche Planung wie z.B. der Einzugstermin bei einem Neubau Einfluss auf die Trocknung des Gebäudes haben, sollte die Bautrocknung vorgezogen werden. Mit einer professionellen Bautrocknung sind Sie nicht nur zeitlich flexibler und saisonal unabhängig, sondern sparen gleichzeitig Energiekosten und beugen effektiv Feuchtigkeitsschäden vor.

Welche Geräte zur Bautrocknung sind zu empfehlen? 

Bautrockner können den Trocknungsprozess enorm beschleunigen. Hierbei unterscheidet man verschiedene Verfahren, nach denen die Geräte funktionieren, wie Adsorptionstrocknung, Kondensationstrocknung und auch die Dämmschichttrocknung. 

Adsorptionstrockner entziehen der Luft mittels spezieller Trockenmittel die Feuchtigkeit. Ein Nachteil ist allerdings der enorme Energieverbrauch, weshalb die Adsorptionstrocknung nur bedingt empfohlen werden kann. 

Die Kondensationstrocknung hingegen ist wesentlich effizienter. Sie ist ohne großen technischen Aufwand durchführbar und hat eine hohe Entfeuchtungsleistung in einem weiten Temperaturspektrum. Die Einsatzmöglichkeiten sind darüber hinaus sehr vielfältig. 

Die Estrichdämmschichttrocknung kommt zum Einsatz, wenn in die Dämmschicht des Fußbodens Feuchtigkeit eingedrungen ist. Bei der Dämmschichttrocknung wird die Gefahr von Langzeitschäden aufgrund von eingedrungenem Wasser bzw. Restfeuchtigkeit gemindert. Die Feuchtigkeit kann gezielt beseitigt und die ursprünglichen baulichen Funktionen vor dem Wasserschaden wiederhergestellt werden. Aufwendigere Sanierungsverfahren können somit vermieden werden. 

Zudem gibt es bei der Bautrocknung hilfreiche Verstärker: Häufig kommen bei der Trocknung zusätzlich Ventilatoren zum Einsatz, die den Trocknungsprozess noch einmal beschleunigen können. Durch die schnelle Luftbewegung wird die Schicht hoher Luftfeuchte am Material aufgebrochen und die Verdunstungsrate erhöht. Wände, Decken und Böden trocknen somit schneller.

Bautrockner kaufen oder mieten?

Wenn ein kontinuierlicher Bedarf entsteht, z.B. weil Sie in Ihrem Gebäude häufiger mit Feuchtigkeitsproblemen zu tun haben, kann sich der Kauf eines Bautrockners rentieren. Da dieses bei den meisten eher die Ausnahme sein wird, macht es eher Sinn entsprechende Geräte zu mieten oder ein Bautrocknungsunternehmen für Ihr Vorhaben zu beauftragen. Bei uns ist beides möglich. Wir haben eine große Zahl an Geräten, die wir zielgerichtet einsetzen können, um Sie von Feuchtigkeitsproblemen zu befreien. Wir lassen Sie in Krisensituationen nicht im Stich und beraten Sie fachgerecht. Zögern Sie daher nicht, uns im Schadensfall zu kontaktieren. Am einfachsten geht dies über unser Schadensformular unter: https://www.bautrocknung-nrw.de/unser-service/schadensmeldung/

Wenn Sie Geräte mieten wollen, finden Sie hier eine Übersicht: https://www.bautrocknung-nrw.de/produkt-kategorie/vermietung/

Natürlich sind wir auch jederzeit zur Stelle, wenn Sie Fragen haben. Wir freuen uns, Sie unterstützen zu können!

Liesner Bautrocknung Blogbeitragbild März

Wasserschadensanierung: Wie Sie Wasserschäden professionell beseitigen

Die Ursachen von Wasserschäden sind vielfältig. Neben Rohrbrüchen, die zu den häufigsten Verursachern zählen, können z.B. auch Leckagen, Materialfehler, defekte technische Geräte oder äußere Witterungsverhältnisse wie Frost zu Wasseraustritt bis hin zu weitläufigen Überschwemmungen führen. Um teure Folgeschäden zu vermeiden, sollte nach der Ortung des Schadens und den ersten Sofortmaßnahmen unmittelbar mit der Wasserschadensanierung begonnen werden. Wir geben Ihnen einige Hinweise, was in einem Schadensfall zu tun ist, damit Sie sich in Ihrem Heim schnell wieder wohlfühlen können. 

Wasserschadensanierung: Der Kampf gegen Feuchtigkeit

Feuchtigkeitsschäden am oder im Gebäude bilden sich bereits nach kurzer Zeit. Holz quillt auf oder verfault, Metall korrodiert, Mauerputz bröckelt, Schimmelpilze und Keime siedeln sich an und können starke gesundheitliche Belastungen zur Folge haben. Daher muss eine Wasserschadensanierung zügig, umfassend und fachgerecht erfolgen. Damit dieses gewährleistet werden kann, sollten Sie die Sanierung in jedem Fall von Profis durchführen lassen. 

Erste Schritte der Wasserschadensanierung

Wurde die Ursache des Wasserschadens bereits erkannt und abgestellt, sollte das Ausmaß des entstandenen Schadens ermittelt werden. Sollten gravierende Schäden der Bausubstanz vorliegen und die Statik beeinträchtigt sein, sind ggf. Feuerwehr oder andere Soforthilfedienste hinzuzuziehen. Zudem sollten alle Schäden genauestens protokolliert und Fotos angefertigt werden, um diese bei der Versicherung geltend machen zu können. Hier bietet es sich an, einen Gutachter zu Rate zu ziehen. 

Trocknung im Einsatz gegen Wasserschäden 

Die umfangreiche und schnelle Trocknung des Wasserschadens ist eine der Kernaufgabe der Wasserschadensanierung. Da viele Materialien sehr schnell auf Feuchtigkeit reagieren, sollte zeitnah mit der Trocknung begonnen werden. Die Trocknungsdauer richtet sich nach dem Durchfeuchtungsgrad der betroffenen Bereiche. Je größer die Durchfeuchtung, desto intensiver und länger kann die Trocknungsphase sein. Selbstverständlich haben auch die eingesetzten Trocknungsgeräte einen entscheidenden Einfluss auf die Trocknungsdauer. 

Kleiste Feuchtigkeitsschäden lassen sich schon durch Heizlüfter oder Heizstrahler trocknen, bei denen die Feuchtigkeit durch die Fensterlüftung aus den Räumlichkeiten entfernt wird. Kondensationstrockner und der Einsatz von zusätzlichen Ventilatoren sind aber häufig die bessere Wahl. Bei Kondensationstrocknern wird die überschüssige Feuchtigkeit entzogen und in einem Auffangbehälter gesammelt. Durch den Einsatz von Ventilatoren wird durch die schnelle Luftbewegung die Schicht hoher Luftfeuchte am Material aufgebrochen und die Verdunstungsrate dadurch erhöht. Somit kann die Trocknungszeit reduziert werden. 

Bei größeren Schäden muss die Feuchtigkeit aus der Tiefe des Mauerwerks entfernt werden, damit keine langfristigen Schäden entstehen. Neben der Trocknung der Bausubstanz sind häufig umfangreiche Trocknungsmaßnahmen bei Schwachstellen wie z.B. bei einer vollgesogenen Dämmschicht notwendig. Auch hier kommen spezielle Trocknungsgeräte und professionelle Verfahren zum Einsatz. Nach dem Ablauf der Trocknungszeit und vor dem Abbau der Trocknungsgeräte erfolgen Kontrollmessungen, um den Erfolg der Sanierungsarbeiten beurteilen zu können. Wenn der Prozess der Entfeuchtung abgeschlossen ist, können weitere Sanierungsschritte erfolgen. 

Entsorgung und Wiederherstellung

Neben der Entsorgung von zerstörter Inneneinrichtung und sonstigem defektem Material müssen häufig Bodenbeläge erneuert oder auch Wände oder Decken neu tapeziert oder gestrichen werden. Nach der Trocknung können gerade an Wänden oder Decken Wasserflecken zurückbleiben. Um diese zu sanieren, reicht es nicht, einfach neu zu streichen, da Wasserflecken sonst immer wieder durchkommen. Hier werden in einem ersten Schritt lose Teile und Salzausblühungen mit einem Spatel abgeschabt. Danach wird eine Kunstharz- oder Isolierfarbe großflächig aufgetragen und nach deren Trocknung kann dann die Farbe aufgetragen werden. So kommen die Wände wieder in einen einwandfreien Zustand.

Häufig ist die Kontamination durch Schimmel oder Keime z.B. durch Abwasser oder große Feuchtigkeitsbelastungen schon so weit fortgeschritten, dass im Zuge der Sanierung eine umfangreiche Reinigung erfolgen muss. Dabei werden die betroffenen Bereiche desinfiziert oder je nach Ausmaß der Belastung müssen Interieur oder sogar Gebäudeteile komplett erneuert werden. Um die Luft, die bereits nachweisbar von Schimmelsporen belastet ist, zu reinigen, können Hepa-Filter eingesetzt werden. Neben den gesundheitsgefährdenden Sporen werden dabei zudem auch unangenehme Gerüche entfernt. 

Fachgerechte Wasserschadensanierung 

Um eine schnelle und gründliche Wasserschadensanierung zu gewährleisten, sollten Sie darauf achten, dass sowohl Planung als auch Ausführung der Wasserschadenbeseitigung durch einen Fachbetrieb erfolgen. Auch hier sind wir von Bautrocknung NRW natürlich die richtigen Ansprechpartner. Sie haben einen Schaden und benötigen schnelle Hilfe? Dann melden Sie uns Ihren Schaden über unser Schadensformular https://www.bautrocknung-nrw.de/unser-service/schadensmeldung/.

Wasserschäden sicher erkennen – Wie Sie die Hinweise besser deuten können

Wasserschäden sind für jeden, ob Mieter oder Eigentümer, ein Albtraum. Hinzu kommt, dass die Folgen leider häufig erst dann sichtbar werden, wenn die Schäden bereits ein großes Ausmaß angenommen haben. Aufwand, Ärger und hohe Kosten sind dabei häufig vorprogrammiert. In unserem Beitrag geben wir Ihnen einige Hinweise, wie Sie Wasserschäden frühzeitig erkennen können und auf welche Signale Sie besonders achten sollten.  

Arten von Wasserschäden

Wasserschaden ist nicht gleich Wasserschaden. Einige Wasserschäden fallen direkt ins Auge. Wenn bereits ein ganzer Raum unter Wasser steht oder an freiliegenden Rohren Wasser austritt, ist der Wasserschaden nicht zu übersehen. Bei verdeckten Wasserschäden wird der Feuchtigkeitsaustritt meist erst spät bemerkt z.B. bei kleineren Rohrschäden von innenliegenden Leitungen, bei denen möglicherweise nur wenig Wasser austritt. Des Weiteren ist es kaum möglich mögliche Entstehungsarten für Wasserschäden lokal einzugrenzen, denn es gibt viele Stellen am und im Haus, an denen Wasserschäden auftreten können. Das macht es somit nicht ganz leicht Wasserschäden immer direkt zu erkennen. Nichtsdestotrotz gibt es einige prominente Verursacher und Bereiche, bei denen das Auftreten von Wasserschäden wahrscheinlicher ist. 

Wasserschäden durch Haushaltsgeräte 

In vielen Fällen ist die Waschmaschine ein nicht seltener Verursacher. Durch falsche Installation, ein verstopftes Flusensieb oder defekte Dichtungen kann es zum Wasseraustritt kommen. Auch eine defekte Spülmaschine kann zu Wasserschäden führen. Diese treten z. B. dann auf, wenn Schläuche reißen, Filter verstopfen, aber auch durch defekte Anschlüsse oder Sensoren. Es ist daher gerade bei Geräten, bei denen es häufig zu Wasseraustritt kommen kann, empfehlenswert, diese regelmäßig zu überprüfen, um Folgeschäden im Vorfeld vorzubeugen. 

Wasserschäden an Wasser- und Heizungsrohren

Feuchte Wände oder Wasserflecken an Wänden sind ein Indiz für einen Rohrbruch. Hier empfiehlt es sich, alle Wasserleitungen zu schließen und die Wasseruhr zu beobachten. Wenn diese trotzdem weiter läuft, kann man davon ausgehen, dass ein Rohr defekt ist und an irgendeiner Stelle Wasser austritt. Bei einem schnellen Druckabfall im Heizungssystem könnte auch ein Heizungsrohr defekt sein. Da solche Lecks für den Laien kaum auffindbar sind, sollten Sie jemanden befragen, der mittels Leckortung das Rohr ausfindig machen kann.  

Wasserschäden an der Drainage

Die Drainage um das Haus transportiert aufstauendes Sickerwasser vom Haus ab. Sie befindet sich unterhalb des Kellerbodens und schützt die Außenwände vor Regenwasser. Bei einer defekten Drainage dringt das Wasser in die Wände ein. Stockflecken und Schimmel sind die Folge und können der Gesundheit schaden. Damit es nicht zu Wasserschäden dieser Art kommt, wird empfohlen, die Drainage einmal im Jahr zu spülen, damit diese nicht verstopft. Hier sollten Sie ein Fachunternehmen zu Rate ziehen. 

Wasserschäden am Dach

Auch an Dächern können Wasserschäden auftreten. Je nach Art des Daches kann es hier zu unterschiedlichen Problemen kommen. Defekte Dächer durch äußere Einflüsse wie Sturm, Hagel, herabfallende Äste und weiteres sind keine Seltenheit. Daher sollten Sie ihr Dach regelmäßig überprüfen, damit kein Regenwasser ins Haus eindringt. 

Typische Merkmale von Wasserschäden 

Es gibt bestimmte Hinweise auf Wasserschäden, die Sie selbst gut beobachten können. Dazu zählen, wie auch schon vorher erwähnt, Wasserflecken und Schimmel, aber auch Pfützen. Während Pfützen den Wasserschaden lokal recht gut eingrenzen lassen (z.B. bei einem defekten Siphon eines Waschbeckens), kann man bei Wasserflecken nicht immer gut erkennen, wo der Schaden aufgetreten ist. Bei der Leckortung müssen mögliche Stellen somit genau geprüft werden. Schimmel ist zusätzlich ein aussagekräftiges Indiz für einen Wasserschaden, das bei einem größeren Befall häufig auf Rohrbrüche in der Wand hinweist, die auch das Mauerwerk beschädigen können. Aufgrund der Gesundheitsgefährdung gilt es hier unmittelbar zu handeln. 

Bei Wasserschäden schnell reagieren 

Unabhängig von der Ursache des Wasserschadens sollte dieser immer so schnell wie möglich behoben werden, um teure und ggfs. gesundheitsgefährdende Folgeschäden zu vermeiden. Als Mieter sind Sie zudem dazu verpflichtet Ihren Vermieter direkt über den Schaden in Kenntnis zu setzen. In einem Mehrparteienhaus sollten Sie zudem die Nachbarn informieren. Grundsätzlich sollten Sie Ihren Versicherungsstatus prüfen. Als Eigenheimbesitzer kommt in der Regel die Gebäudeversicherung für Schäden am Haus auf bzw. die Hausratversicherung für entstandene Schäden an Gegenständen wie Kleidung oder Möbel. Wenn Mieter einen Wasserschaden verursacht haben, kommt die Haftpflichtversicherung auf. 

Was können wir für Sie tun? 

Sie benötigen professionelle Unterstützung bei der Leckortung oder Behebung von Wasserschäden? Hier greifen wir Ihnen gerne unter die Arme. Melden Sie uns dazu Ihren Schaden einfach über unser Schadensformular: https://www.bautrocknung-nrw.de/unser-service/schadensmeldung/

Natürlich freuen wir uns auch jederzeit über Ihren persönlichen Kontakt unter 02867/908210-0.

Bautrocknung und Energiekosten 2022 – Wie sparen Sie Strom bei der Bautrocknung?

Der Anstieg der Energiepreise ist ein Thema, das uns alle betrifft. Ob Gas, Strom oder Benzin: Die Preise steigen rasant. Laut Statistischem Bundesamt sind die Kosten im August 2021 im Vorjahresvergleich um 12,6 Prozent gestiegen. Experten gehen davon aus, dass es sich hier um eine längerfristige Entwicklung handelt und sich Verbraucher auch in Zukunft auf höhere Kosten einstellen müssen. Umso wichtiger werden Überlegungen wie man Kosten einsparen kann. Auch bei der Bautrocknung sind Stromeinsparungen möglich. Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Bei der Bautrocknung auf die richtigen Geräte setzen

Bautrockner ist nicht gleich Bautrockner. Bei den Trocknungsgeräten gibt es Unterschiede, die sich auch auf den Energieverbrauch auswirken. Hier empfehlen wir, sich bei der Wahl der richtigen Trocknungsgeräte professionell beraten zu lassen, denn das spart Ärger und bares Geld. 

Die entscheidendsten Einflussfaktoren auf den Stromverbrauch sind die Qualität und die Leistung eines Bautrockners. Bei sehr günstigen Geräten müssen häufig Abstriche in der Qualität gemacht werden. Durch den Einbau preiswerter und nicht selten minderwertiger Bauteile überzeugen diese Geräte weder bei der Langlebigkeit noch im Stromverbrauch. Durch den meist höheren Stromverbrauch sind die Gesamtkosten letztlich höher als wenn man auf ein hochwertiges, energiesparendes Markengerät gesetzt hätte. 

Darüber hinaus hat natürlich die Leistungsfähigkeit eines Trocknungsgeräts einen Einfluss auf die Energiekosten. Je größer die Leistung, desto höher natürlich auch der Stromverbrauch. Dieser kann je nach Modell sehr stark variieren. Es gibt Bautrockner mit Leistungswerten zwischen 300 und 1800 Watt. Neben den Leistungen ist die Laufzeit der Geräte entscheidend. Die Geräte laufen in der Regel rund um die Uhr. Je nach Einsatzzweck kann die gesamte Einsatzdauer aber unterschiedlich lang ausfallen. Bei kleineren Feuchtigkeitsschäden ist die Einsatzdauer eher kurzzeitig, wohingegen die Geräte bei größeren Wasserschäden oder auch bei der Trocknung eines Neubaus wesentlich länger im Einsatz sind. 

Die Verbrauchswerte bei Bautrocknern im Auge behalten

Der Stromverbrauch schwankt wie bereits erwähnt in Abhängigkeit von Leistung und Einsatzdauer. Einige Modelle verbrauchen je Liter nur 0,36 kWh, andere verbrauchen hingegen bereits über 0,50 kWh. Da Bautrockner über Tage bis zu mehreren Wochen im Einsatz sind, ist der Verbrauch pro Tag interessant. Bei einer Laufzeit von 24 Stunden können Sie pro Bautrocknungsgerät mit einem Stromverbrauch zwischen 7,2 und 36 kWh rechnen. Bei einem Strompreis von ca. 0,30 €/kWh ergeben sich Stromkosten zwischen 2 und 11 € pro Tag pro Trocknungsgerät. Selbstverständlich können die Preise je nach Gerätetyp noch deutlich höher ausfallen und auch die Mietkosten sind zusätzlich einzukalkulieren. Darüber hinaus ist es empfehlenswert Ihren Energieversorger über den Einsatz der Bautrockungsgeräte zu informieren, damit sich die Verbrauchsmengen nicht in einem höheren Abschlag im Folgejahr niederschlagen. 

Trocknungsverfahren bei der Bautrocknung nach Energiebedarf planen 

Vor dem eigentlichen Einsatz der Trocknungsgeräte sollte man je nach Trocknungsverfahren den Geräteeinsatz bestmöglich planen. Wir stehen Ihnen dafür selbstverständlich gerne beratend zur Seite.

Wer übernimmt die Stromkosten?

Wer die Stromkosten zu tragen hat, hängt vom Anwendungszweck der Trocknungsgeräte ab. Erfolgt der Einsatz der Geräte für den Eigenbedarf z.B. bei einem Neubau oder einer Sanierung, dann sind die Kosten von dem Bauherren bzw. Eigentümer zu tragen. Kommen die Geräte aber im Zuge eines Schadensfalls z.B. eines Wasserschadens zum Einsatz und handelt es sich dabei konkret um einen Versicherungsfall, dann werden die zusätzlichen Stromkosten von der Versicherung getragen. 

Vermietung von effizienten Bautrocknern 

Bei uns erhalten Sie selbstverständlich die für Ihren persönlichen Einsatzzweck passenden Geräte. Gerne beraten wir Sie auch, wie Sie diese bestmöglich und effizient einsetzen. Unsere Geräte erhalten Sie hier: VERMIETUNG

Bautrocknung im Winter 2021: Tipps & Tricks zum Schutz vor Feuchtigkeitsschäden

Winterzeit ist Feuchtigkeitszeit. Gerade im Winter fällt meist deutlich mehr Niederschlag als zu anderen Jahreszeiten. Zudem sind Kälte und Nässe gerade bei Neubauten und Winterbaustellen ein Problem. Aber auch in Miet- oder Eigentumswohnungen sowie im Eigenheim können abfallende Temperaturen und erhöhte Feuchtigkeit Schäden und Schimmelbildung verursachen. Wir geben Ihnen einige Tipps an die Hand, die Sie beachten können, damit Sie gut durch den Winter kommen.

Bautrocknung: Was ändert sich im Winter?

Die Trocknungsverfahren sind im Winter zwar grundsätzlich dieselben, allerdings ist eine gezielte Bautrocknung mit hocheffizienten Trocknungsgeräten aufgrund der hohen Feuchtigkeitsbelastung noch einmal mehr zu empfehlen. Bei offenen Winterbaustellen besteht zum Beispiel die Gefahr von teuren Frostschäden wie etwa geplatzte Rohre. Zudem führen Kälte und Nässe dazu, dass die Bausubstanz nur sehr langsam austrocknet. Da bei einem Neubau gerade zu Beginn des Innenausbaus oft noch eine funktionierende Heizung fehlt, kann sich Feuchtigkeit wie Kondenswasser an den kalten Fenstern und Wänden niederschlagen.

Hier sind bestimmte Bereiche wie das Dachgeschoss oder auch der Keller besonders gefährdet. Somit ist gerade in diesen Fällen eine Bautrocknung sowie eine Winterbeheizung unerlässlich. Hinzu kommt, dass ein nicht ausreichend getrockneter Bau in den Folgejahren einen stark erhöhten Energiebedarf hat, was auch zu höheren Heizkosten führt. Darüber hinaus sind Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelbildung möglich, deren Beseitigung teure Folgekosten nach sich ziehen.

Bautrocknung bei Kälte und Feuchtigkeit

Gerade bei der Errichtung eines Neubaus ist die Trocknung der Bausubstanz besonders wichtig, damit keine langfristigen Feuchtigkeitsschäden entstehen. Beim Bau eines Einfamilienhauses werden z.B. durch Einbau des Estrichs und durch weitere Baumaterialien wie Putz oder Mörtel im Schnitt 1000 Liter Wasser in den Bau gebracht. Im Winter kann durch Niederschläge wie Regen oder Schnee zusätzlich weitere Feuchtigkeit in den Bau eindringen.

Bevor es dann an den Innenausbau gehen kann, ist die Feuchtigkeit zu entfernen. Hier können Fehler gemacht werden, wenn aufgrund einer kurz geplanten Bauzeit wichtige Trocknungsvorgänge nicht erfolgen, sodass die Restfeuchte im Bau verbleiben. Im Winter ist die Herausforderung, die Feuchtigkeit zu entfernen natürlicherweise größer, denn um einen Bau zu trocknen, empfiehlt sich eine gleichbleibende Temperatur zwischen 15 und 20°. Diese hohe Temperatur ist notwendig, da nur warme Luft genug Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Ausreichend Heizen und Lüften

Ob auf der Winterbaustelle eines Neubaus oder auch bei bewohnten Gebäuden: Die erhöhte Feuchtigkeit lässt sich im Wesentlichen nur durch intensives Heizen sowie durch umfangreiches Lüften und somit einem regelmäßigen Luftaustausch reduzieren.

Falls in einem Neubau auf einer Winterbaustelle bereits eine Heizung installiert wurde, steigen die Heizkosten bei häufigen Niederschlägen stark an, wenn keine weiteren Maßnahmen erfolgen. Darüber hinaus ist der Zeitaufwand der natürlichen Austrocknung enorm. Daher sollte hier auf eine zusätzliche Baubeheizung zurückgegriffen werden. Der Prozess der Entfeuchtung kann zudem durch den ergänzenden Einsatz von Ventilatoren noch beschleunigt werden. Die erhöhte Luftzirkulation fördert die Abgabe der Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk und kann dann vom Bautrockner leichter aufgenommen werden. Um für den erhöhten Trocknungsbedarf auf einer Winterbaustelle gut gerüstet zu sein, empfehlen wir gleich zu Beginn der Bauphase die Trocknung mit einzuplanen.

Bei einem bewohnten Gebäude wie einer Wohnung oder auch einem Eigenheim kann es ebenfalls im Winter zu erhöhter Feuchtigkeit kommen. Kommen Wärmebrücken, Mängel in der Bauweise wie z.B. schlechte Isolierungen oder mangelhafte Baumaterialien hinzu, kann noch schneller Feuchtigkeit entstehen oder eindringen. Gerade im Winter kann dies zum Verhängnis werden. Grundsätzlich ist hier natürlich immer die Ursache zu prüfen. Abhilfe können hier je nach Ursprung z.B. ein Austausch bestimmter Materialien (u.a. Abdichtungen, Fenster) schaffen.

Im schlechtesten Fall ist eine Sanierung unausweichlich. Gerade bei baulich ungünstigen Bedingungen (z.B. bei schlecht gedämmten Gebäuden) ist das Lüften und Heizen für ein optimales Wohnklima sehr wichtig. Aber auch bei einer vermeintlich guten Wohnsituation ist das Nutzungsverhalten entscheidend, um Feuchtigkeit zu reduzieren. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit ist nämlich immer das Resultat einer gestörten Klimaregulierung. Tipps zum Thema richtig Heizen und Lüften finden Sie auch in unserem Blogbeitrag:

Professionelle Bautrocknung ist das A und O

Ob Neubautrocknung oder Feuchtigkeitsschaden: Wir sind für Sie da, wenn Sie unsere Trocknungsleistungen benötigen. Bei uns erhalten Sie Rat und Hilfe im Schadensfall und wir kümmern uns um die professionelle Beseitigung.

Sollten Sie Bautrocknungsgeräte und Zubehör mieten wollen, erhalten Sie diese über unsere Webseite unter: VERMIETUNG

Rohrbrüchen bei Kälte vorbeugen: Welche Maßnahmen schützen und wie reagieren Sie im Schadensfall richtig?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die kalte Jahreszeit mit sinkenden Temperaturen Einzug hält. Wintermonate mit klirrender Kälte und Frost gehören zwar irgendwie in diese Jahreszeit, für Wasserleitungen stellen diese aber eine reelle Gefahr dar. Rohrbrüche und defekte Dichtungen können die Folge sein. Dieser Gefahr sind Sie aber nicht schutzlos ausgeliefert. Wir verraten Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihre Leitungen frostsicher machen und was Sie im Schadensfall tun können. 

Rohrbrüche und ihre Folgen 

Wenn stehendes Wasser in den Leitungen gefriert, kann es bei veralteten und schlecht gedämmten Rohren schnell zu Rohrbrüchen kommen. Gerade wenn die Temperaturen längere Zeit unter Null sind, breitet sich das gefrierende Wasser aus und erhöht den Druck auf die Rohrleitungen. Wenn nichts unternommen wird, frieren die Rohre komplett ein. Meist im Frühjahr, wenn das Eis wieder schmilzt, kann das Wasser dann ungehindert austreten und teure Folgeschäden sind vorprogrammiert. Die Beeinträchtigungen der Leitungen stellen Sie ungünstiger Weise meist erst dann fest, wenn das Rohr bereits geplatzt ist bzw. bereits Wasserschäden entstanden sind. 

Machen Sie Ihre Leitungen gegen Rohrbrüche winterfest

Spätestens dann, wenn die Wettervorhersage frostige Tage meldet, sollten Sie zeitnah reagieren. Glücklicherweise gibt es einige Vorkehrungen, die Sie treffen können, damit der Frost Ihren Rohren nichts anhaben kann. 

1) Leitungen regelmäßig überprüfen

Freiliegende Leitungen sind umfangreich auf Defekte oder Undichtigkeiten zu prüfen. Werden Mängel identifiziert, sollten diese schnellstmöglich von einem Fachmann behoben werden. 

2) Wasserleitungen in unbeheizten Umgebungen abstellen

Wenn Sie Leitungen haben, die sich draußen bzw. in ungeheizten Räumen befinden und selten genutzt werden, sollten Sie diese vorsichtshalber abstellen, da diese besonders anfällig für Frosteinwirkungen sind. Ist dieses nicht möglich, sollten Sie zumindest versuchen diese regelmäßig aufzudrehen, da bewegtes Wasser seltener gefriert. Diese Maßnahme schützt aber nur bedingt und ist bei längeren Kälteperioden nicht ausreichend. Grundsätzlich sollten Sie alle Wasserleitungen, die sich im Außenbereich befinden und die im Winter nicht genutzt werden, entleeren. Achten Sie dabei darauf, dass das Ventil offen gelassen wird. Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten zudem die Hauptabsperrhähne geschlossen werden. 

3) Rohre vor kalten Temperaturen schützen

Grundsätzlich sollten die Rohre nicht zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt sein. Daher sollten Sie dafür sorgen, dass nicht nur häufig genutzte sondern insbesondere auch unbenutzte Räume ausreichend beheizt sind. Ist eine Beheizung nicht vollumfänglich möglich, können Metallrohre mit elektrischen Heizbändern auch selbst beheizt werden. Wenn die Rohrleitungen frei liegen, können diese mit wärmedämmendem Isoliermaterial geschützt werden. Werden die Rohre durch Zugluft von außen abgekühlt, sollten zudem die Isolierungen bei Fenstern oder Türen geprüft werden. Stellen Sie fest, dass eine Leitung zugefroren ist, sollten Sie versuchen diese z.B. mit warmen Wasser aufzutauen. 

Die richtigen Maßnahmen im Schadensfall 

Was können Sie tun, wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Rohrbruch gekommen ist? Hier sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate ziehen, der den Schaden professionell begutachtet. Als Laie ist es häufig schwer, das Ausmaß des Schadens einzuschätzen, insbesondere wenn bereits Schäden im Mauerwerk entstanden sind. Wenn Sie feststellen, dass Wasser austritt, sollten Sie als Erste-Hilfe-Maßnahme zunächst einmal das Hauptwasserventil abdrehen und die Hähne am Ende der zugefrorenen Leitung komplett aufdrehen, damit das aufgetaute Wasser ablaufen kann. Da ein Rohrbruch je nach Umfang des Schadens hohe Kosten verursachen kann, sollten Sie möglichst schnell handeln, damit Schäden und Folgeschäden weitestgehend begrenzt werden. Eine zügige Reparatur ist hier unerlässlich. Zudem sollten Sie rechtzeitig Kontakt mit der Versicherung aufnehmen, damit die Schadensregulierung in die Wege geleitet werden kann. 

Professionelle Bautrocknung im Schadensfall 

Um die nach einem Rohrbruch entstandenen Feuchtigkeitsschäden zu beheben, sollte eine vollständige und gründliche Trocknung erfolgen. Je nachdem, wo die Feuchtigkeit entstanden ist, können wir Sie mit dem richtigen Trocknungsverfahren unterstützen. Bei einem Schadensfall oder offenen Fragen zu Trocknungsmethoden nach einem Rohrbruch, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. 

Sollten Sie selber Bautrocknungsgeräte und Zubehör mieten wollen, erhalten Sie diese über unsere Webseite unter:

https://www.bautrocknung-nrw.de/produkt-kategorie/vermietung/

Häufig gefragt: Ihre Fragen rund um das Thema Bautrocknervermietung und unsere Antworten

Sie haben Feuchtigkeitsprobleme und überlegen sich einen Bautrockner zu mieten? Auch professionelle Bautrocknungsgeräte können heute schnell und problemlos angemietet werden. Je nach Anwendungsfall gibt es das jeweils passende Gerät. Dennoch ist die Entscheidung für oder gegen ein Mietgerät nicht immer leicht. Im Zusammenhang mit einer Bautrocknervermietung werden uns als Bautrocknungsunternehmen immer wieder Fragen gestellt. Wir möchten Ihnen einige der uns häufig gestellten Fragen vorstellen und beantworten. So sind Sie bestens gewappnet, wenn sich die Frage nach der Mietung eines Trocknungsgerätes stellt. 

Bautrocknermietung: Wann kann das sinnvoll sein?

Bei der Beantwortung der Fragestellung kommt es immer darauf an, aus welchem Grund ein Bautrockner benötigt wird. Für eine professionelle Bautrocknung z.B. bei einem großen Wasserschaden ist immer ein Fachmann zu Rate zu ziehen. Bei einer fehlerhaften Anwendung u.a. durch zu kurze Trocknungszeiten oder falsche Aufstellung des Trocknungsgerätes kann es nämlich zu Schäden wie Schimmelbildung kommen. Handelt es sich aber z.B. um kleinere Feuchtigkeitsschäden an Oberflächen oder um die Trocknung von zu langsam trocknenden Neubauten kann es sinnvoll sein, Trocknungsgeräte zu mieten. Bei Neubauten beispielsweise ist die Gerätemiete inklusive Stromverbrauch wesentlich geringer als die Kosten für die zwischenzeitliche einer „doppelten Miete“ bis zum Einzug. Darüber hinaus verhindert eine ausreichend durchgeführte Trocknung teure Folgekosten die durch Restfeuchte im Mauerwerk entstehen können. 

Braucht man zur Bedienung des Mietgerätes spezielle Vorkenntnisse?

Für den Einsatz eines Trocknungsgeräts benötigen Sie erst einmal keine speziellen Vorkenntnisse oder technischen Erfahrungen. Beim Anmieten eines Geräts sowie des Zubehörs werden Sie bei den meisten Anbietern in der Regel eingewiesen. Sie erhalten die wichtigsten Informationen zum Aufstellen und der Bedienung der Mietgeräte und auf Wunsch wird häufig auch ein Aufstellungs- und Installationsservice angeboten. 

Wie viele Trocknungsgeräte werden benötigt?

Grundsätzlich hängt die Anzahl der Trocknungsgeräte vom Trocknungseinsatz und der damit einhergehenden Raumgröße ab. Daher wird bei allen Geräten eine realistische Maximalfläche angegeben. Bei größeren Flächen können die Maximalflächen aufaddiert werden, um die Anzahl der Geräte zu bestimmen. 

Wie lange müssen Bautrockner betrieben werden?

Wie lange ein Trocknungsgerät gemietet werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auch hier ist wieder das Anwendungsgebiet entscheidend. Bei einer Neubautrocknung hängen die Trocknungszeiten u.a. vom eingesetzten Material, klimatischen Bedingungen und der Raumtemperatur ab. Hier geht man in der Regel von ca. 4 Wochen aus. Bei Wasserschäden variiert die Trocknungszeit. Diese kann nach Ausmaß des Wasserschadens zwischen 14 Tagen und mehreren Monaten liegen, wenn die Substanz sehr angegriffen ist. Im letzteren Fall sollte aber definitiv ein professionelles Bautrocknungsunternehmen zu Rate gezogen werden. 

Was muss beim Betrieb eines gemieteten Bautrockners beachtet werden?

Bautrockner sind grundsätzlich recht einfach zu bedienen. Beim Einsatz ist aber darauf zu achten, dass alle Fenster geschlossen sind und der Wasserbehälter mehrmals am Tag geleert wird. Bei Temperaturen unter 10 Grad sollte über den Einsatz zusätzlicher Elektroheizlüfter nachgedacht werden. Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass Bautrocknungsgeräte für den Dauereinsatz ausgelegt sind. Somit sind auch immer die dadurch entstehenden Stromkosten zu berücksichtigen. 

Wird neben dem Bautrockner noch zusätzliches Zubehör benötigt?

Bei niedrigen Raumtemperaturen kann wie bereits beschrieben eine zusätzliche Beheizung sinnvoll sein, damit der Bautrockner seine Arbeit auch effektiv verrichten kann. Bei großen oder verwinkelten Räumen sowie niedrigen Raumtemperaturen sollte der Einsatz von Ventilatoren in Erwägung gezogen werden. Gerade in diesen Fällen werden sie sehr häufig aufgestellt. Ventilatoren sorgen grundsätzlich für eine gute Luftzirkulation und können die Trocknungsleistung enorm beschleunigen. So kann die Einsatzzeit des Bautrockners verkürzt werden.  

Wo kann ich Bautrockner anmieten?

Bautrocknungsgeräte sowie viele weitere Geräte und Zubehör erhalten Sie bei uns. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Webseite unter:

https://www.bautrocknung-nrw.de/produkt-kategorie/vermietung/

Sollten Sie Fragen zu unseren Mietgeräten haben oder doch eine professionelle Bautrocknung von uns persönlich benötigen, dann sprechen Sie uns gerne jederzeit an. Wir ermitteln die passenden Geräte, beraten Sie gerne über die jeweiligen Einsatzzwecke und helfen Ihnen auch bei Fragen zur Aufstellung bzw. Installation weiter. Mit unseren Trocknungsgeräten sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Professionelle Bautrockner vs. herkömmliche Haushaltsluftentfeuchter – Wann ist es sinnvoll sich für ein Profigerät zu entscheiden?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Bautrockner und Haushaltsluftentfeuchter im Prinzip identische Geräte sind. Auch wenn sie sich in gewissen Funktionen ähneln, gibt es aber teils fundamentale Unterschiede zu berücksichtigen, die für den jeweiligen Einsatzzweck entscheidend sind. Damit Sie für sich das passende Gerät wählen können, möchten wir Ihnen die Unterschiede der beiden Geräte vorstellen und Ihnen zeigen, in welchen Fällen Sie sich auf jeden Fall für einen professionellen Bautrockner entscheiden sollten. 

Was ist ein Bautrockner und wie funktioniert er?

Ein Bautrockner ist ein Gerät, um Räume oder Häuser zu entfeuchten und trockenzulegen. 

Um dies zu gewährleisten, vollzieht das Gerät einen hocheffizienten Trocknungsprozess in einer bestimmten Abfolge. 

Damit die Feuchte aus der angesaugten Luft kondensieren kann, muss ihre Temperatur unter den Taupunkt abgekühlt werden. Dies geschieht am Verdampfer des Trocknungsgerätes, der durch Hindurchleitung eines druckreduzierten Kältemittels sehr stark abgekühlt wird.

Ohne technische Gegenmaßnahmen brächte dieses Abkühlungsverfahren jedoch ein fatales Manko mit sich: Der Verdampfer beginnt bei Temperaturen von 16 °C bis 17 °C zu vereisen und die immer weiter fortschreitende Eisbildung würde zuletzt nicht nur zur stetigen Leistungsabnahme führen, sondern zu einem Totalausfall des gesamten Systems.

Aus diesem Grund ist jeder Kondenstrockner mit einer Vorrichtung zur regelmäßigen Enteisung des Verdampfers ausgestattet – der Abtauautomatik, und hier liegt auch der entscheidende Unterschied zwischen professionellen Bautrocknern und herkömmlichen Haushaltsluftentfeuchtern (Quelle: Trotec).

Was ist ein Haushaltsluftentfeuchter?

Ein haushaltsüblicher Luftentfeuchter, wie ihn viele zu Hause haben, verfügt über ähnliche Funktionen wie ein Bautrockner. Auch dieser saugt feuchte Luft an, um diese in getrockneter Form in den Raum zurückzugeben. Im Gegensatz zum Bautrockner arbeitet ein Luftentfeuchter hauptsächlich mit Absorption. Gerade Geräte ohne eingebauten Ventilator nutzen Materialien wie Granulat oder Silica-Gel, um darüber Feuchtigkeit aufzusaugen.

Der Einsatzbereich eines Luftentfeuchters betrifft vorwiegend Räume, in denen sich viel Nässe ansammeln kann. Meistens sind dies Kellerräume, Küchen, Schlafzimmer oder Badezimmer. In der Regel sind in solchen Räumen, wenn überhaupt, nur schmale Fenster vorhanden und die Möglichkeiten zum Lüften daher begrenzt. Aufgrund seiner Kompaktheit verwenden viele Leute Luftentfeuchter auch gerne im Sommer, um die dann oft schwüle Luft zu entfeuchten.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Bautrocknern und Haushaltsluftentfeuchtern?

Auch wenn beide Geräte in ihrer Funktionsweise teils ähnlich sind, hängt die Wahl für eines der Geräte immer vom eigentlichen Anwendungszweck ab. Ein Luftentfeuchter trocknet in der Regel die Luft nur in einem einzelnen Raum. Ein Bautrockner kann hingegen mehrere Räume oder gar einen ganzen Bau entfeuchten. Dieser ist im Vergleich zum Haushaltsluftentfeuchter entsprechend leistungsfähiger, um innerhalb kurzer Zeit viel Wasser aus der Luft zu entziehen. 

Wann ist der Einsatz eines professionellen Bautrockners sinnvoll?

Ein Bautrockner spart gerade bei einem Neubau Zeit und Geld. Ein vollständig getrocknetes Mauerwerk erfordert keine zusätzlichen Heizmaßnahmen, durch die ein Bauherr gerade in den ersten Jahren nach dem Hausbau enorme Kosten spart. Zusätzlich vermeidet eine schnelle Bautrocknung teure Folgeschäden, die durch Feuchtigkeit im Neubau entstehen können wie z. B. Schimmelschäden. Früher war es üblich, einen Rohbau über ein oder gar mehrere Jahre austrocknen zu lassen. Heutzutage müssen Hausbauten schneller gehen, weshalb ein Trockner hier entscheidend nachhelfen kann.

Was ist beim Einsatz eines Bautrockners zu beachten?

Hat ein Bautrockner keinen Ablauf, ist der Wasserbehälter mehrmals am Tag zu leeren, weil der Trockner sonst nicht richtig funktioniert oder das Wasser unkontrolliert austreten kann. Da ein solches Gerät mit einer entsprechenden Leistung ausgestattet ist, ist mit einem höheren Stromverbrauch zu rechnen. 

Darüber hinaus ist die Trocknungszeit zu berücksichtigen. Das Mauerwerk sollte nicht zu schnell und insgesamt auch nicht zu trocken werden, da sonst Schäden wie z. B. Risse auftreten können. Zusätzlich ist die Umgebungstemperatur entscheidend für die Effizienz, mit der das Gerät seine Arbeit erledigt. So arbeitet es bei Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad am besten. Sollten gerade etwa während der Wintermonate kühlere Bedingungen herrschen, empfiehlt sich der zusätzliche Einsatz von Heizkörpern bzw. Elektroheizlüfter.

Unser Fazit

Bevor Sie eine Entscheidung über die Wahl eines Trocknungsgeräts fällen, überlegen Sie sich vorher ganz genau, was sie eigentlich entfeuchten möchten. Für ein einzelnes Zimmer reicht gegebenenfalls auch ein handelsüblicher Luftentfeuchter aus. Um aber ganze Mauerwerke oder Rohbauten trocken zu legen, sollten Sie auf einen professionellen Bautrockner setzen.  

Sie benötigen unseren fachmännischen Rat zum Thema Bautrocknung? Kein Problem, wir stehen Ihnen bei allen Fragen und Anliegen zur Seite. Wir informieren Sie gerne ganz individuell über den Einsatz von professionellen Trocknungsgeräten. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit. Wir freuen uns auf Ihr Anliegen!

Schäden durch Hochwasser – so schützen Sie Ihr Haus, so reagieren Sie im Schadensfall!

Die Hochwasser der vergangenen Tage in Teilen Deutschlands bewegten das ganze Land. Viele Menschen stellen sich nun die Frage, wie sie ihre Häuser schützen können. Wir stellen Ihnen einige Tipps vor, wie Sie die nötige Vorsorge schon weit vor einem Hochwassereintritt treffen können. Ebenso möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihr Haus vor einem nahenden Hochwasser absichern und wie Sie ggf. nach den Fluten am schnellsten Ihren Schaden beseitigen.

Wie kommt es zu Hochwasser?

Hochwasser sind zeitlich begrenzte Ereignisse, in denen Wasser aus Flüssen oder Bächen auf trockenes Gebiet übertritt. Diese haben vielfältige Ursachen. Oft hängen Fluten mit großen Mengen an Regen zusammen. Gerade in den letzten Jahren traten vermehrt Flutwellen bedingt durch Starkregen auf. Ihre Zahl dürfte in den nächsten Jahren nicht geringer werden, nicht zuletzt aufgrund des Klimawandels.

Neben kurzen, heftigen Regenfällen begünstigen auch durchgehende Niederschläge Hochwasser. Diese werden oftmals durch sich langsam bewegende Hoch- und Tiefdruckgebiete verursacht, die ebenso als Folge des Klimawandels gesehen werden. In einem solchen Fall regnet es über Tage oder gar Wochen hinweg im gleichen Gebiet. Irgendwann nehmen dann Böden und Flüsse kein Wasser mehr auf und es kommt zu Überflutungen. 

Flüsse und Bäche verbinden sich zudem mit dem Grundwasser. Wenn diese kein Wasser mehr aufnehmen können, hat dies Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel. Steigt dieser zu hoch, kann auch aus dem Untergrund Wasser in die Häuser eindringen.

Wie können Sie sich vor Hochwasser schützen?

Hochwasser betrifft nicht nur gefährdete Gebiete, sondern auch vermeintlich sichere Gegenden. Wenn die Kanalisation die hohen Regenmengen nicht mehr aufnehmen kann oder der kleine Bach zum reißenden Strom wird, sind viele Anwohner von den Folgen betroffen. 

Grundsätzlich bietet sich der Abschluss einer Versicherung an, die ausdrücklich Hochwasserschäden und die Folgen von Starkregen abdeckt. Leider entspricht es den Tatsachen, dass viele Hausrat- oder Gebäudeversicherungen derartige Schäden nicht übernehmen. Hierzu empfehlen wir, sich bei der Versicherung genauestens zu informieren und ggf. Ihre Versicherungspolicen anzupassen. 

Der Gebäudeschutz vor Hochwasser beginnt am besten beim Neubau selber. Wer es einrichten kann, baut sein Heim gleich etwas höher, etwa auf Stelzen. Eine solche Maßnahme fällt bei einem bereits bestehenden Haus natürlich schwerer und kostet entsprechend. 

Doch nicht nur für Neubauten, sondern auch für ältere Gebäude gibt es Möglichkeiten Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dazu zählt u.a. der Fassadenanstrich mit einer wasserdichten Farbe. Überprüfen Sie zusätzlich die Außenseiten des Hauses auf Risse oder Spalten und dichten Sie diese mit einer speziellen Dichtmasse ab. Mit diesen Maßnahmen verhindern Sie, dass Wasser durch Ihr Gemäuer dringt und Schäden am Mauerwerk verursacht. Druckwasserdichte Fenster und Türen reduzieren zudem die Wahrscheinlichkeit von eindringendem Wasser.

Eine Schwachstelle vieler Häuser bei Hochwasser ist der Keller. Auch hier können Sie Schäden vorbeugen. 

Was tun bei einer Hochwasserwarnung?

Bei einer vorhergesagten Überflutung dürfen Sie keine Zeit verlieren. Oberste Priorität haben natürlich Ihre Sicherheit und die Ihrer Angehörigen. Erst wenn diese an einem sicheren Ort sind, können Sie sich um den Schutz Ihres Hauses bemühen. 

Der Klassiker beim Hochwasserschutz sind Sandsäcke. Diese können befüllt erworben oder auch selber gefüllt werden. Platzieren Sie diese vor allen Öffnungen wie Türen oder Fenster, durch die Wassermassen eindringen könnten. Sandsäcke können große Teile des Wassers fernhalten, bieten aber keinen Komplettschutz. Eine Sperrvorrichtung für Türen und Fenster ist sehr effektiv, aber ebenso kostenintensiv. 

Auch wenn Sie bereits über druckwasserdichte Fenster verfügen, kann eine zusätzliche Abdichtung mit Silikon sinnvoll sein. Ebenso sollten Abflüsse versiegelt werden. Das Anbringen von Sperrholz an Fenster und Türen ist eine weitere gute Möglichkeit, um die Massen an Wasser zurückzuhalten.

Leeren Sie zudem Räume, die bei Hochwasser besonders gefährdet sind. Dazu zählen u.a. Kellerräume. Diese sind zusätzlich von eindringendem Grundwasser besonders betroffen. Schaffen Sie also so viele Gegenstände wie möglich von dort weg. Vor allem gefährliche Stoffe und Chemikalien können bei Kontakt mit Wasser große Schäden anrichten. Falls Sie eine Ölheizung haben, sichern Sie den Tank gegen Auftrieb. Wichtig: Sichern Sie die Kellerräume nur solange keine akute Gefahr durch das Hochwasser besteht! Sollte Wasser eindringen, verlassen Sie ihn sofort, da sich der Raum schnell mit Wasser füllen kann!

Überprüfen Sie zudem die Rückstauklappen. Diese sorgen dafür, dass Wasser aus der Kanalisation nicht zurückfließt. Schalten Sie schließlich Heizungen und elektrische Geräte ab, mindestens in gefährdeten Räumen, wenn nicht sogar im ganzen Haus. Damit minimieren Sie mögliche Gefahren für eventuelle Aufräumarbeiten.

Was sollten Sie nach dem Hochwasser machen?

Natürlich sollten Sie nach einem Hochwasser Ihr Haus erst wieder betreten, wenn sich die Wassermassen beruhigt haben. Im besten Fall warten Sie lieber auf die Genehmigung der Einsatzkräfte vor Ort. Wenn die Situation sicher ist, machen Sie als Erstes eine Aufnahme aller Schäden und geben diese an Ihre Versicherung weiter. 

Danach geht es ans Aufräumen. Wasserreste und Schlamm sind unverzüglich aus dem Haus zu entfernen. Trocknen Sie danach so schnell wie möglich alle Räume, um Bauschäden und Schimmel zu vermeiden. Heizgeräte oder Bautrockner beschleunigen den Prozess enorm.

Aus aktuellem Anlass in eigener Sache

Als Bautrocknungsunternehmen versuchen wir zu helfen, wo es möglich ist. 

Da wir aktuell tagtäglich viele Anfragen erhalten, kann es zu längeren Vorlaufzeiten bei der Bearbeitung Ihrer Anfragen kommen. Auch unsere Bautrocknungsgeräte werden zurzeit massiv angefragt, sodass wir auch hier längere Vorlaufzeiten zu verzeichnen haben. Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Auch wenn wir momentan nicht sofort vor Ort sein können, werden wir Sie trotzdem gerne zu Ihrem Schadensfall beraten. Ihre Schadensmeldung geht einfach und direkt über unser Schadensformular: https://www.bautrocknung-nrw.de/unser-service/schadensmeldung/

Wir bemühen uns auf jeden Fall, Ihnen schnellstens zu antworten. Natürlich freuen wir uns aber auch jederzeit über Ihren persönlichen Kontakt unter 02867/908210-0.