Sanierungsbedürftige Wasserleitungen: Was gibt es zu beachten, um Wasserschäden zu vermeiden?

In älteren Gebäuden sind häufig noch alte Wasserleitungen verlegt, die Risiken für Wasserschäden darstellen können. Doch wann müssen alte Wasserleitungen wirklich ausgetauscht werden, was ist dabei zu beachten und welche Möglichkeiten gibt es, die Risiken für Wasserschäden zu minimieren? Wir haben hierzu einige Tipps zusammengefasst.

Bei alten Wasserleitungen sind Wasserschäden nur eine Frage der Zeit.

Je älter die Wasserleitungen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Undichtigkeiten oder zu einem Rohrbruch kommt. Meist werden die Leitungen erst erneuert, wenn es zu einem Schadensfall gekommen ist. Dabei wären mit regelmäßigen Wartungen und notwendigen Sanierungen Schäden vermeidbar. Viele Hausbesitzer scheuen aber die hohen Sanierungskosten. Allerdings können die Folgekosten nach einem Wasserschaden möglicherweise noch höher ausfallen und auch nicht immer greift die Gebäudeversicherung im Schadensfall, da einige Versicherungen die Verträge angepasst haben.

Leitungen regelmäßig prüfen

Wann Wasserleitungen saniert oder komplett ausgetauscht werden sollten, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Viele Sachverständige und Versicherungen gehen von einer Zeit von etwa 30 Jahren aus, nach der Rohrleitungssysteme spätestens geprüft oder gar saniert werden sollten. Es kann aber auch früher zu Materialschwäche kommen. Da Wasserleitungen immer wieder Material an das Wasser abgeben und ebenfalls äußere Faktoren wie Temperaturschwankungen und Kondensation das Material schwächen, können die Leitungen nachgeben. Somit sind Wasserschäden vorprogrammiert. Aber auch Hygieneaspekte wie zum Beispiel die Keimzahl im Wasser sind bei alten Rohren zu berücksichtigen. Wer dem vorbeugen will, sollte die Wasserleitungen regelmäßig prüfen und auch einen Trinkwasser-Check durchführen lassen.

Nicht am falschen Ende sparen

Auch billige Materialien, die verbaut wurden, sind eine tickende Zeitbombe. Mangelhafte Dichtungen und Rohrverbindungen sorgen laut IfS-Statistiken für jeden vierten Schaden. Häufig sind auch günstige Armaturen Ursache für Wasserschäden. Daher sollte man sich entsprechend beraten lassen und nicht zu minderwertigen Materialien greifen.

Neben der Auswahl der richtigen Materialien gibt es mittlerweile auch Leckagenwarnsysteme, die schon bei vielen Hausbesitzern im Einsatz sind. Diese dienen der frühzeitigen Schadensprävention und werden von einigen Versicherungen gefördert. Diese Systeme werden dort, wo Wasserleitungen verbaut sind, wie zum Beispiel in Küche oder Bad, angebracht. Diese Systeme warnen durch Auslösen eines Alarms und gleichzeitiger Nachricht an das Handy des Hausbesitzers oder an einen Wartungsdienst, sobald es zu Leistungsschäden kommt. Manche Systeme verfügen sogar über intelligente Wassersperrventile, die einen Wasseraustritt direkt verhindern.

Wann sollten Sie aktiv werden?

Neben der regelmäßigen Prüfung der Leitungen kommen Sie irgendwann nicht umhin Materialien oder gar das gesamte Rohrsystem auszutauschen. Aufgrund der Prüfungen und des Richtwertes zur Haltbarkeit der Leitungen haben Sie einen ungefähren Überblick über den Zustand der Anlage. Grundsätzlich empfehlen wir die Erneuerungen am besten mit anderen Renovierungs- oder Sanierungsvorhaben zu kombinieren. So fallen die Kosten dafür insgesamt geringer aus.

Im Schadensfall auf den richtigen Dienstleister setzen

Sollte es doch einmal zu einem Wasserschaden gekommen sein, zögern Sie nicht sich schnell professionelle Hilfe zu holen. Wir sind auf jeden Fall für Sie da, wenn es um die Schadensanalyse, die Beratung sowie um die Behebung des Schadens geht. Als Spezialisten im Bereich Bautrocknung erhalten Sie bei uns einen umfassenden Rund-um-Service, damit der Schaden schnell behoben wird und Sie sich in Ihrem Zuhause schnell wieder wohlfühlen.

Um das Ausmaß des Schadens einschätzen zu können, empfehlen wir Ihnen unsere professionelle Beratung mit Vor-Ort-Service. Unser Vor-Ort-Service mit Begutachtung und Behebung Ihres Schadens steht Ihnen von Montag bis Freitag zur Verfügung. Bei Fragen oder Unsicherheiten zum Umgang mit Ihrem Schadensfall können Sie uns jederzeit telefonisch erreichen. Sie können uns Ihren Schaden über unser Formular zur Schadensmeldung oder über unser Kontaktformular zukommen lassen.

Zusätzlich bieten wir Ihnen in unserem Mietshop eine große Auswahl an Hochleistungsgeräten zur Bautrocknung und Co. an! https://www.bautrocknung-nrw.de/produkt-kategorie/vermietung/

Sollten Sie Fragen zu unseren Leistungen oder unseren Geräten haben, freuen wir uns jederzeit auf Ihre Nachricht!

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3 Kommentare zu “Sanierungsbedürftige Wasserleitungen: Was gibt es zu beachten, um Wasserschäden zu vermeiden?

  1. Kira N. Reply

    Vielen Dank für diesen Beitrag zu sanierungsbedürftigen Wasserleitungen. Ich stimme zu, dass man die Leitungen lieber häufiger überprüfen sollte, als ein Leck zu spät zu bemerken. Ich denke mit meinen Rohren stimmt etwas nicht und ich werde bald mal eine Leckortung veranlassen.

  2. DIY Reply

    Am besten sofort aktiv werden! Ist der Wasserschaden erst da, kann es schnell teuer werden. Ok, es ist meist ein Versicherungsfall, aber eine Wasserschadensanierung ist eine langwierige Sache und Besitztümer können natürlich auch zu Schaden kommen.

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