Richtiges Lüften im Frühling

Der Frühling steht vor der Tür. Was nicht jeder weiß: Jede Jahreszeit hat seine Besonderheiten in puncto korrektes Lüften. Um Schimmelpilzbefall und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sollten Sie sich an bestimmte Regeln halten. 

Im Alltag erzeugen viele Tätigkeiten wie Duschen, Kochen und Waschen feuchte Luft. Diese kann bei falscher Lüftung zu gefährlichem Schimmelpilz oder Feuchtigkeitsschäden führen. Hoch wärmegedämmte Gebäude sind besonders anfällig. Unbemerkte Feuchtigkeit an kalten Wänden, in kalten Ecken oder an versteckten Stellen lassen Schimmel entstehen. Mit dem richtigen Verhalten beim Lüften kann jedoch vorgebeugt und ein gesundes Raumklima geschaffen werden. Hierbei sollte auch die aktuelle Jahreszeit beachtet und das Lüften entsprechend angepasst werden.

Was gibt es im Frühling zu beachten?

Im Frühling können noch frostige Temperaturen herrschen. Bei Temperaturen im kalten Minusbereich sollte das Lüften so kurz wie möglich stattfinden und dem Lüftungsverhalten im Winter ähneln. Im Laufe des Frühlings steigen zwar die Außentemperaturen, die Luftfeuchtigkeit ist jedoch aufgrund des Tauwetters und häufigem Niederschlags relativ hoch. Hier sollte das tägliche Lüften auf einen Zeitraum von zehn bis zwölf Minuten verlängert werden, damit ein effektiver Luftaustausch gewährleistet wird.

Gegen Ende des Frühlings herrschen häufig schon sommerliche Temperaturen. Hier sollten Sie das Lüftungsverhalten dem des Sommers angleichen. Das bedeutet: gelüftet wird frühmorgens und spätabends, um die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu erhöhen.

Auf Dauerkipplüften sollte gänzlich verzichtet werden, denn im Frühling ist der Temperaturunterschied zwischen der Innen- und Außenluft nicht mehr so hoch wie im Winter. Kipplüften begünstigt einen geringeren Luftaustausch, einen Anstieg der Luftfeuchtigkeit sowie der Energiekosten.

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