Ionisierung

Die Ionisierung wird zur Reinigung der Raumluft eingesetzt. Mir ihr lassen sich Bakterien, Viren und Pilzen erfolgreich abtöten. Das Verfahren wirkt aber auch bei der Geruchsbeseitigung.

Bei den erzeugten Ionen handelt es sich um elektrisch geladene Atome und Moleküle. Sie haben durch Energieeinwirkung ein Elektron verloren bzw. ein Elektron dazu gewonnen. Es herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Protonen und Elektronen, weil die Teilchen elektrisch nicht mehr neutral sind. Da sich entgegengesetzte Pole bzw. Ladungen gegenseitig anziehen, versuchen die Ionen sich zu vervollständigen.

Auch Schadstoffe wie Hausstaub, Pollen oder Schimmelsporen sind elektrisch nicht neutral, sodass sich Ionen und Schadstoffe gegenseitig anziehen und aneinanderhaften. Dieses Anlagern erhöht das Gewicht der Teilchen. Während der Ionisierung ziehen sich dann zudem immer mehr geladene Schwebeteilchen an, worauf sie sich untereinander zu immer größeren Teilchen verbinden. Am Ende werden die sogenannten Teilchen-Cluster so schwer, dass die Luft sie nicht mehr tragen kann und sie zu Boden sinken.

Die nunmehr gebündelten Schadstoffe können so am Ende der Behandlung einfach abgesaugt werden. In manchen Geräten werden sie durch die erzeugte Luftumwälzung auch aufgefangen.