Wissen kompakt: Schimmel vermeiden

Schimmelbefall im Haus oder in der Wohnung ist schädlich und für Allergiker sowie empfindliche Menschen besonders gesundheitsgefährdend. Diese Tatsachen sind allgemein bekannt, müssen aber dennoch immer wieder betont werden. In der Praxis rücken Fachfirmen oft zu Schimmelnotrufen aus, die die Bewohner im Vorfeld hätten eindämmen oder gar vermeiden können. 

Grundsätzlich begünstigt eine zu hohe Feuchtigkeit die Bildung von Schimmel. Warum die Feuchtigkeit im Einzelfall allerdings zu hoch ist, kann verschiedene Ursachen haben. Dabei unterteilen sich diese grob in drei Kategorien: Verborgene Schäden, Mängel am Bauwerk oder schlichtes Fehlverhalten.

Baumängel treten leider sehr häufig auf. Durch sie dringt Feuchtigkeit in das Gebäude. Obacht gilt vor allem bei Abschlüssen von Anbauten oder Veränderungen an der Fassade. Schimmelbildung im Anschluss an Renovierungs- beziehungsweise Umbaumaßnahmen steht möglicherweise mit ihnen in direkter Verbindung. Ein wachsames Auge schützt während und nach den Bauarbeiten vor bösen Überraschungen. Nicht immer sind solche Überraschungen wohlgemerkt von Menschenhand geschaffen. In Altbauten führt unter Umständen schlichtweg Verschleiß zu einem Rohrbruch, der dem Schimmelpilz die Nahrungsgrundlage beschert. Tritt der Befall demnach im Bereich von Leitungsverläufen auf, so sollte ein möglicher Schaden in Betracht gezogen werden. Auch kleinste Risse im Rohr führen auf Dauer zu erheblichen Problemen. Deshalb besser den Verdacht ernst nehmen und mit fachlicher Unterstützung eine Leckortung durchführen.

Auch wenn die angeführten Beispiele überwiegen, so sind Mieter oder Hausbesitzer in sehr seltenen Fällen selbst schuld. Wer nach dem Duschen, Waschen wie auch Kochen die Fenster verschlossen hält und obendrein das Lüften meidet, riskiert fahrlässig Feuchtigkeitsschäden. Regel Nummer 1: Fenster auf! Nur wenn feuchte Luft regelmäßig abgeführt wird, klappt die Schimmelprävention. Bei Unsicherheiten helfen kostengünstige Hygrometer, die bei Erreichen kritischer Werte ein Signal geben. Als Faustregel sollten 60 % relative Luftfeuchtigkeit nicht überschritten werden.

Hilft beim richtigen Lüften.

Hilft bei kleinen Schimmel- und Stockflecken. 

Hilft bei großflächigem Schimmelpilzbefall: BautrocknungNRW.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.