Wasserschaden – Wer zahlt die Stromkosten der Trocknungsgeräte?

Leistungen Liesner Bautrocknung NRW

Kommt es in einer Mietwohnung zu einem Wasser­schaden, ist in aller Regel eine professionelle Wasserschadenbeseitigung erforderlich. Während dieser Maßnahme werden teils mehrere Trocknungsgeräte in den betroffenen Räumlichkeiten aufgestellt, um dem Baumaterial die Feuchtigkeit zu entziehen. Abhängig von der Trocknungsdauer sowie den eingesetzten Geräten entstehen zwangsläufig erhöhte Stromkosten. An dieser Stelle kommt schnell die Frage auf, wer nach Abschluss der Arbeiten die Rechnung des Stromanbieters ausgleicht.

Wer zahlt also die Stromkosten von Bautrockner & Co.?

Die Übernahme der Stromkosten von Trocknungsgeräten richtet sich danach, wer den Einsatz des Trocknungsunternehmens zu verantworten hat. Handelt beispielsweise der Mieter schuldhaft, so liegt es in seiner Verantwortung diese sowie alle weiteren Folgekosten zu tragen. Das beinhaltet unter Umständen auch die grundsätzlichen Kosten für die Wasserschadenbeseitigung. Obliegt die Vertretung des Schadens dagegen dem Vermieter, so muss dieser sämtliche Kosten begleichen. Dies ist der Fall, wenn zum Beispiel eine defekte Wasserzufuhr die Ursache ist. Gemäß § 555a Abs. 3 BGB darf der Mieter den Kostenersatz vom Vermieter verlangen (siehe auch: Amtsgericht Schöneberg, Urteil vom 10.04.2008, Az. 109 C 256/0).

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