Wasserschaden – Wettlauf gegen die Zeit

Der Wasserschaden reiht sich hoch oben unter den Schreckensszenarien von Gebäudeeigentümern und deren Bewohnern ein. Und das zu Recht, wie wir aufgrund unserer langjährigen Praxiserfahrung feststellen müssen. Offensichtliche, bestimmungswidrige Wasseraustritte sorgen häufig bereits ausreichend für kostenintensive Trocknungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen.  Eine besondere Gefahr geht darüber hinaus allerdings von zu spät gemeldeten, nicht entdeckten oder gar verharmlosten Wasserschäden aus. Liegt ein solcher schon einige Zeit zurück, wächst das Ausmaß des Schadensbildes um ein Vielfaches.

Um schwerwiegenden Folgeschäden entgegen zu wirken, ist immer schnelle und vor allem professionelle Hilfe gefragt. Dank dem aktuellen Stand von Mess- und Trocknungstechnik können die Ursachen des Wasserschadens präzise ermittelt und seine unmittelbaren Auswirkungen effektiv beseitigt werden. Es wird dennoch stets vorausgesetzt, dass prompte Erstmaßnahmen wie das Absperren der Wasserleitung oder die Sicherung des Inventars vorgenommen werden.

Ganz anders sieht es aber dann aus, wenn das Wasser und das Klima über längere Zeit auf die Bausubstanz einwirken konnten. Die bekannteste Konsequenz: Schimmel. Schimmelpilze sind gesundheitsgefährdend und erfordern außerdem spezielle Beseitigungsmaßnahmen, um einen Wiederbefall zu vermeiden. Je nach Grad der Ausbreitung fallen zusätzlich Einrichtungsgegenstände oder andere Besitztümer dem Befall zum Opfer und müssen entsorgt werden. Holzkonstruktionen, insbesondere Holzbalkendecken, können nach einem Wasserschaden ebenso von Pilzen befallen werden. Breitet sich der Hausschwamm aus, besteht im schlimmsten Fall Einsturzgefahr.  Versicherte müssen sich an dieser Stelle außerdem darüber im Klaren sein, dass der Versicherungsschutz bei versäumter oder verspäteter Schadensmeldung oder –begrenzung meist sogar erheblich an Umfang verliert.

Sollte der Ernstfall dann doch einmal in Kraft treten, gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und diese Erstmaßnahmen zu ergreifen:

  • Wasserzufuhr abstellen.
  • Stromversorgung ggf. unterbrechen.
  • Ausgetretenes Wasser beseitigen oder den Notruf verständigen.
  • Inventar das in Gefahr ist „retten“.
  • Das Schadensbild dokumentieren, am besten fotografisch.
  • Den Schaden der Versicherung oder dem Vermieter sobald als möglich melden.

Die Ralf Liesner Bautrocknung GmbH & Co. KG steht Ihnen bei einem Wasserschaden ab der ersten Schadenmeldung mit allen Leistungen zur Seite. Als Spezialisten der Bauwerkstrocknung und mit über 20 Jahren Erfahrung sorgen wir dafür, dass Ihr Heim schnell wieder trocken und wohnlich wird.

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